Pelikan Brilliant Braun in 500 ml / 1000 ml Flaschen?

Moderatoren: MarkIV, Zollinger, desas, Linceo, Lamynator, JulieParadise, HeKe2

Benutzeravatar
The Rob
Beiträge: 609
Registriert: 02.05.2021 22:03
Wohnort: Hannover

Re: Pelikan Brilliant Braun in 500 ml / 1000 ml Flaschen?

Beitrag von The Rob »

Goldmund hat geschrieben: ↑
25.10.2026 0:50
Im Fountain Pen Network wird dazu geraten einen oder zwei Tropfen Phenol ins Glas zu geben (in den USA ist es erhältlich). Das ist in der EU aber nicht mehr für Privatpersonen zugelassen, die Einfuhr wird relativ streng bestraft. Warum die modernen Zusätze nicht zuverlässig schützen, ist aber eine gute Frage.
Bei Pelikan sagte mir vor kurzem jemand, dass gerade dieses Jahr wieder einige Konservierungsmittel eingeschränkt wurden und dass daher zum Beispiel Rose Quartz oder Apricot Achat nicht mehr in Verkehr gebracht werden dürfen/dürften.
Da dass aber beides eh Ink of the Year sind, die es kaum noch gab und die schon lange nicht mehr bei Pelikan selbst nachbestellbar waren, merkt man das als Endkunde quasi nicht.
Benutzeravatar
Goldmund
Beiträge: 171
Registriert: 31.03.2025 23:30

Re: Pelikan Brilliant Braun in 500 ml / 1000 ml Flaschen?

Beitrag von Goldmund »

pelikanjog hat geschrieben: ↑
25.10.2026 11:12
vielen Dank für die Information - das habe ich noch nie gesehen! Was für ein Tüftler hat denn das erfunden ???
Erka Rapid kannte ich auch noch nicht, ohne diese Antwort hätte ich das weiter oben gar nicht mitbekommen. Aber wie schaut es da mit unterschiedlichen Durchmessern von Glashälsen aus? Oder sind die offiziell nur mit den Rohrer & Klingner Gläsern kompatibel?
Eine Alternative wäre wohl das vergriffene Reisetintenfass von Pineider... ob das mal wiederkommt?

The Rob hat geschrieben: ↑
25.10.2026 14:49
Da dass aber beides eh Ink of the Year sind, die es kaum noch gab und die schon lange nicht mehr bei Pelikan selbst nachbestellbar waren, merkt man das als Endkunde quasi nicht.
Dabei ist die Auswahl für Tintenkonservierungsstoffe wahrscheinlich ohnehin recht eingeschränkt. Idealerweise hält eine Tinte recht lang, nicht nur wenige Wochen bis Monate, gleichzeitig dürfen die Zusätze aber auch keine empfindlichen Kunststoffe angreifen oder verfärben. Also irgendwann müsste der Endkunde das doch merken, z.B. wenn neue Tinten nicht mehr mit empfindlicheren Vintagefüllern kompatibel sind (was sie natürlich ohnehin nicht alle sind) oder Tinten an Haltbarkeit verlieren.
Dabei wäre natürlich die Frage interessant, ob Schimmel oder Schleimbildung bereits vor Jahrzehnten in Tinten auftrat.
Benutzeravatar
Pelle13
Beiträge: 3119
Registriert: 20.03.2016 10:25

Re: Pelikan Brilliant Braun in 500 ml / 1000 ml Flaschen?

Beitrag von Pelle13 »

viewtopic.php?f=8&t=13587&hilit=Erka+rapid

Wir hatten mal diesen Faden zum Erka Rapid im Forum, darin findet man auch Angaben zu allen Gläsern auf die der Erka Rapid passt bzw nicht passt

Liebe Grüße,
Dagmar
Freude am Schauen und Begreifen ist die schönste Gabe der Natur. (Albert Einstein)
Benutzeravatar
Goldmund
Beiträge: 171
Registriert: 31.03.2025 23:30

Re: Pelikan Brilliant Braun in 500 ml / 1000 ml Flaschen?

Beitrag von Goldmund »

Danke sehr! Ich sehe Pelikangläser sind kompatibel... dann wird das so oder so ein Kauf. Man muss ja nur die leeren Gläser aufbewahren und kann Tinte von Marken, deren Gläser nicht passen, dort hineinfüllen. Nur die Federgröße...
Benutzeravatar
The Rob
Beiträge: 609
Registriert: 02.05.2021 22:03
Wohnort: Hannover

Re: Pelikan Brilliant Braun in 500 ml / 1000 ml Flaschen?

Beitrag von The Rob »

Goldmund hat geschrieben: ↑
25.10.2026 17:47
Dabei ist die Auswahl für Tintenkonservierungsstoffe wahrscheinlich ohnehin recht eingeschränkt. Idealerweise hält eine Tinte recht lang, nicht nur wenige Wochen bis Monate, gleichzeitig dürfen die Zusätze aber auch keine empfindlichen Kunststoffe angreifen oder verfärben.
Soweit mir bekannt ist, sind es vor allem Gesundheits- und Umweltgründe aus denen bestimmte Konservierungsstoffe verboten werden - oder nur in geringeren Mengen erlaubt sind.
Die Verträglichkeit mit Kunststoffen ist afaik ein Trivialproblem, man probiert es halt von vorne herein nur mit Stoffen die geeignet sind.
Die Schwierigkeiten liegen so wie ich das verstanden habe vor allem darin, dass früher die Tinten einfach "viel hilft viel" konserviert werden konnten, und heutzutage nur gerade so ausreichend.
"Ausreichend" heisst, dass die schon darauf ausgelegt sind viele Jahre nutzbar zu bleiben. Aber ob man in 14 Jahren eine Edelstein Pyrite noch einfach nutzen kann, so wie ich heute eine schon lange geöffnete 14 Jahre alte Edelstein Turmaline nutze? Wir werden sehen.
Antworten

Zurück zu „Die Tinte und der Tintenfluss / Ink and the ink flow“