Tinte in Patronen anders als im Glas?

Moderatoren: Linceo, Lamynator, desas

Antworten
Genova
Beiträge: 162
Registriert: 06.02.2008 21:24
Wohnort: Heidelberg

Tinte in Patronen anders als im Glas?

Beitrag von Genova » 15.02.2008 15:56

Hallo Forumsmitglieder,

Ich habe einige Zeit lang Pelikan Tinte, 4001 Brillantschwarz, in Patronen gekauft und benutzt, denn die Patronen waren überall zu bekommen. Nur war mir die Tinte immer zu wenig fließfreudig gewesen, der Tintenfluss versiegt nach ungefähr einer Din-A4-Seite, dann wird die Schrift statt tiefschwarz langsam grau, was die Schreibfreude sehr trübt.

Nun habe ich bei einem Freund mal dieselbe Tinte aus dem Glas gesehen, in einem M200. Und dort erschien mir die Tinte sehr viel schwärzer. Er teilte meine Erfahrungen mit der Pelikan Tinte nicht, bei ihm sei der Fluss immer sehr stark und wunderbar.

Hängt der/die Fluss/Farbe etwa von den unterschiedlichen Modellen ab? Oder ist einfach der Tintenfluss im M200 ungewohnt stark? Oder ist in der Patrone etwa andere Tinte drin?

G-H-L
Beiträge: 879
Registriert: 10.03.2005 21:28
Wohnort: Erlangen

Re: Tinte in Patronen anders als im Glas?

Beitrag von G-H-L » 15.02.2008 17:32

Genova hat geschrieben: Hängt der/die Fluss/Farbe etwa von den unterschiedlichen Modellen ab? Oder ist einfach der Tintenfluss im M200 ungewohnt stark? Oder ist in der Patrone etwa andere Tinte drin?
Ich denke mal, daß ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Denn meines Wissens ist die Tinte in den Patronen und in den Gläsern identisch. Auch habe ist selbst schon die Erfahrung gemacht, daß dieselbe Tinte in einer F-Feder heller aufs Papier kommt als in einer breiter schreibenden M-Feder.

Am besten füllst du mal eine leere Patrone mittels Einwegspritze mit der Tinte deines Freundes auf und probierst sie in deinem Füller aus.

Gruß
Gerhard
Gruß
Gerhard

Benutzeravatar
Tenryu
Beiträge: 4988
Registriert: 10.06.2004 0:45
Wohnort: Basel

Beitrag von Tenryu » 15.02.2008 19:25

Die Kolbenfüller von Pelikan haben allgemein einen stärkeren Tintenfluß als die Patronenfüller. Das liegt an der größeren Feder und dem größeren Tintenleiter. Auch können sich bei einem Patronenfüller u.U. eher Verstopfungen bilden, als bei einem Kolbenfüller, der beim Füllen immer wieder durchgespült wird.

Dieter N
Beiträge: 780
Registriert: 06.12.2004 22:29
Wohnort: bei Kiel

Beitrag von Dieter N » 15.02.2008 23:51

Hallo, Allerseits,

ich habe auch schon Patronen erlebt - und im Forum wurde das auch schon diskutiert - , denen ein Teil des Wassers weggetrocknet war. Manchmal erkennt man es an der größer gewordenen Luftblase. Diese Tinten sind dann natürlich auch schwerfälliger, allerdings eher farbintensiver.

Bei Waterman Schwarz habe ich mit Wasser und Spritze wieder aufgefüllt und alles klappte wieder wie neu.

Viele Grüße
Dieter

Genova
Beiträge: 162
Registriert: 06.02.2008 21:24
Wohnort: Heidelberg

Beitrag von Genova » 17.02.2008 12:37

Dieter N hat geschrieben: ich habe auch schon Patronen erlebt - und im Forum wurde das auch schon diskutiert - , denen ein Teil des Wassers weggetrocknet war. Manchmal erkennt man es an der größer gewordenen Luftblase. Diese Tinten sind dann natürlich auch schwerfälliger, allerdings eher farbintensiver.
Das habe ich auch schon einmal erlebt. Meine alten Patronen sind allesamt farbintensiver, wenn auch äußerst träge.

Ich habe jetzt mal den Ratschlag von Gerhard befolgt und selbst ausprobiert. Es scheint, wie vermutet, die gleiche Tinte zu sein, jedenfalls ist sie in meinem Patronenfüller kein bisschen intensiver. Schade

Antworten

Zurück zu „Die Tinte und der Tintenfluss / Ink and the ink flow“