Trockene Tinte - verklebte Federn?

Moderatoren: MarkIV, desas, Linceo, Lamynator, JulieParadise, HeKe2

Antworten
Benutzeravatar
audace
Beiträge: 877
Registriert: 24.01.2011 20:31

Trockene Tinte - verklebte Federn?

Beitrag von audace » 20.02.2012 7:19

Hallo zusammen,

kann mir jemand sagen, dass oder ob sogenannten "trocken" schreibende Tinten dazu führen (können), dass die Federn usw. schneller zum "Verkleben" neigen und deshalb z.B. auch mehr Pflege und Aufmerksamkeit verlangen?

Jüngstes Beispiel für diese Frage ist die Tinte Waterman Bleu-Noir. Diese Tinte schreibt für mein Verständnis sehr zurückhaltend (trocken) und ich nutze sie nun in einem Füller, der eigentlich übliche Tinte recht großzügig auf das Papier bringt. Da mein Eindruck Bestätigung gefunden hat, habe ich nunmehr aber auch Sorge, dass sich dieser toll schreibende Waterman Expert I mit L-Feder vielleicht mit der Zeit "zusetzt" und die tollen Schreibeigenschaften dadurch verloren gehen (können) ...

Danke und schöne Grüße!

Schöne Grüße, Audace

Il n'est jamais plus tard que minuit!

Benutzeravatar
audace
Beiträge: 877
Registriert: 24.01.2011 20:31

Re: Trockene Tinte - verklebte Federn?

Beitrag von audace » 04.03.2012 9:15

Hat hier keine eine Meinung?

:shock:

Schöne Grüße, Audace

Il n'est jamais plus tard que minuit!

Zoppelan
Beiträge: 171
Registriert: 27.01.2010 9:10

Re: Trockene Tinte - verklebte Federn?

Beitrag von Zoppelan » 04.03.2012 10:46

Hallo Audace,

doch, eine Meinung schon, aber eigentlich keine Ahnung... bin doch erst im Füllfederhalteranfangsstadium. :)

Ich denke mal, wenn man das Schreibgerät nach jeder Tintenfüllung ordentlich, oder besser gesagt, gründlichst reinigt, dürften die bisher guten Schreibeigenschaften eigentlich nicht verloren gehen. Aber mehr Pflege bedarf es eben schon. Und ab und zu eine Erholungskur mit "normaler" Tinte kann garantiert auch nicht schaden, vor allem, wenn dieser Füllhalter dann nicht täglich zum Einsatz kommt.

Aber wie bereits gesagt: Das ist nur so mein inneres Bauchgefühl. Vielleicht antwortet ja noch ein richtiger Profi mit siebenhundert Jahren Tintenerfahrung. :)

Grüßchen,

Tanja
Gibt es eigentlich etwas Schöneres als den Glanz frisch geschriebener Tinte?

Barbara HH
Beiträge: 1871
Registriert: 12.03.2009 2:06

Re: Trockene Tinte - verklebte Federn?

Beitrag von Barbara HH » 04.03.2012 15:13

Hallo Audace,

hab leider auch keine Ahnung von solchen Tinten. Vielleicht hilft es, den Füller prophylaktisch ab und an mal mit Haushaltsammoniak durchzuspülen?

LG,
Barbara
„Ich denke tatsächlich mit der Feder, denn mein Kopf weiß oft nichts von dem, was meine Hand schreibt.“ Wittgenstein, Vermischte Bemerkungen

kaktus
Beiträge: 433
Registriert: 02.10.2010 22:16
Wohnort: Waiblingen

Re: Trockene Tinte - verklebte Federn?

Beitrag von kaktus » 04.03.2012 21:32

Hallo und guten Abend,
habe noch keine 700 Jahre Tintenerfahrung, bin aber bei unkomplizierten Alltagstinten wie Pelikan, Lamy, Waterman ein Spülmuffel, da ich denke, daß unproblematische Tinten und Schreibgeräte sich auch mal ein Vierteljahr vertragen müssen. Tun sie auch. 8)
Zum Thema trockene Tinten kann ich nur sagen, daß ich seit 20 Jahren mit Pelikan blauschwarz schreibe, spülfaul und in diversen Kolbenfüllern, bevorzugt Pelikanen. Es ist keinerlei Ablagerung festzustellen, wenn die Füller nach längerer Verwendung gereinigt und getauscht werden. Gleicher Effekt auch bei der Waterman blauschwarz, diese fließt allerdings besser als die 4001.

Schönen Abend,
Andi

Antworten

Zurück zu „Die Tinte und der Tintenfluss / Ink and the ink flow“