Pelikan "Fount India" - Füllhaltertusche

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missing-pen.de
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Pelikan "Fount India" - Füllhaltertusche

Beitrag von missing-pen.de » 29.12.2004 7:24

Hallo,


für einen Kunden aus Finnland will ich o.g. Tusche besorgen.

Da die Verpackungseinheit aber 10 Fläschchen beträgt, wollte ich hier mal nachfragen, ob noch jemand von Euch Interessse an dieser Tusche (!!) für Füllhalter hat.

Hier ein paar Infos zu dieser Pelikan-Tusche:

- für tiefschwarze Schrift und Federzeichnungen.

- in Kolbenfüllhalter (!!) verwendbar (was bei normalen Tuschen ja nicht geht).

- deckend (pigmentierend).

- gut lichtbeständig.

- Kunststoff-Behälter mit 30 ml.

- Preis: 4,95 Euro /Fl.(+ggf. Versand).

Hier noch der Link von Pelikan dazu:

http://www.pelikan.de/de/docs/pro_viewa ... =238&fid=3

Interesse (oder Fragen) ?

Falls ja, bitte einfach bei mir melden: 06327 / 97 67 35 oder info@missing-pen.de.

Auch wenn Sie diese Anzeige erst viel später lesen, ruhig bei mir melden.
Vielleicht ist ja der Aufruf so gut eingeschlagen, dass ich die Tusche auf Lager nehme.
Viele Grüße...


Rolf

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ayam375
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Beitrag von ayam375 » 19.01.2005 16:51

Hallo!

Na das wär ja mal was. Hab bis jetzt nur bestes vom Klassiker Fount India gehört - Bin nur leider noch nie an einer Flasche vorbeigekommen. Soll heißen: Ich bin im Boot.

MfG

M. Richter
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Pelikan

Beitrag von M. Richter » 19.01.2005 17:24

Habe auch Interesse an einem Fläschchen!

Michael

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Re: Pelikan "Fount India" - Füllhaltertusche

Beitrag von Schuttwegraeumer » 25.01.2005 7:10

missing-pen.de hat geschrieben: Interesse (oder Fragen) ?
Ist das eine Schellaktusche und damit wasserfest oder blutet diese Tusche aus wenn sie mit Feuchtigkeit in Berührung kommt?

Schutti

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Beitrag von missing-pen.de » 28.01.2005 13:43

Habe eben von Pelikan Bescheid bekommen:


Fount India - Füllhaltertusche trocknet nicht wasserfest auf.

Beinhaltet: Wasser, Pigmente (Russanteile), Feuchthaltemitte (Glykole)
Viele Grüße...


Rolf

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Beitrag von Schuttwegraeumer » 29.01.2005 2:56

OK, danke für die Information.

Schutti

OttO LamRON
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Beitrag von OttO LamRON » 31.01.2005 21:26

Habe ein wenig mit der "Fount India" experimentiert:

-Ein sattes rußiges Schwarz.
-Im Unterschied zu dem Scribtol vom gleichen Hersteller mit Wasser sehr gut wieder anlösbar.
-Ein guter Tipp zum Lavieren! (teilweises wieder anlösen mit einem feuchten Pinsel um Grautöne zu bekommen)
-Der Effekt ist aber sehr von dem verwendeten Papier abhängig.
-Die Rußpartikel "versinken" teilweise in den Papierfasern.
-In meinem Füller verwende ich Brilliantschwarz von Pelikan.Zum einen weil sie besser läuft und weil wesentlich lebendigere Grautöne beim Lavieren entstehen.


Otto

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Beitrag von Schuttwegraeumer » 10.02.2005 13:38

Bilden sich mit dieser Tusche Pigmentberge die man wie Ruß verschmieren kann?

Schutti

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Beitrag von OttO LamRON » 13.02.2005 1:54

Schuttwegraeumer hat geschrieben:Bilden sich mit dieser Tusche Pigmentberge die man wie Ruß verschmieren kann?
Ja , in Abhängigkeit von der Auftragsmenge und dem Papier gibt kräftiges reiben mit dem Daumen einen deutlich sichtbaren Grauschleier.
Das Papier hat einen entscheidenden Einfluss. Bei stark verleimten Papieren ist (wie nicht anders zu erwarten) der Effekt stärker.
Von der großen Menge Pigmente zieht nicht alles in das Papier!
Noch eine Bemerkung zum Wasserfestigkeit:
Durch anlösen mit Wasser wird nur ein geringer Teil der Pigmente wieder aus dem Papier herausgelöst. Nach einem Tag im Wasserbad ist noch alles sehr gut zu lesen.

Viele Grüsse
Otto

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Beitrag von missing-pen.de » 01.03.2005 6:50

Hallo,


es hat ein bißchen gedauert, aber jetzt endlich habe ich o.g. Tusche in einer

kleineren Menge (5 Fläschchen) besorgen können.

Preis: 4,95 € (+ 1,00 € Versand in D).

Alle Interessierten bitte kurz bei mir melden: info@missing-pen.de oder

0 63 27 / 97 67 35.

Besonders auch "ayam375" von oben.

Michael Richter kenne ich ja schon....


Freue mich von Euch zu hören...;))
Viele Grüße...


Rolf

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johnnyra
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Beitrag von johnnyra » 20.02.2007 14:11

Hallo,
gleich zu Beginn sorry, dass ich dieses Thema nach seinen 2 Jahren Abstinenz nochmal hervorkrame :-)

Mich würde mal sehr interessieren, wie eure Erfahrungen mit der Fount India denn nun so gewesen sind. Es finden sich zwar an vielen Stellen im Forum mal kleine Hinweise von dem ein oder anderen Benutzer, aber so richtig kommt nicht viel rum dabei, außer dass man den Füllhalter nicht ewig liegen lassen soll ohne zu schreiben und öfters mal reinigen soll.

Also wie gefiel euch diese Füllhaltertusche und mit welchen Modellen habt ihr sie benutzt? Ich würde mir durchaus mal so eine Flasche holen. Ist vielleicht auch schon mal jemand auf die Idee gekommen, sie in einem Patronenfüller mit Konverter zu benutzen, auf längere Zeit meine ich?

Johnny

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Tenryu
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Beitrag von Tenryu » 20.02.2007 20:42

Die Fount India ist dünnflüssiger als normale Tinte. Daher ist der Tintenfluß stärker und die Schrift wirkt breiter. Manche Papiere saugen sie gerne auf. Da muß man probieren, welches Papier besser geeigent ist. Auf hochwertigen Papieren sieht die Tusche sehr schön aus. Die Lichtbeständigkeit ist vorzüglich. Ein ganzes Jahr volle Sonnebestrahlung konnte ihr nichts anhaben.

Ich habe sie mal in einem Pelikano P460 mit Konverter benutzt. Das Problem bei Patronenfüllern ist, daß man sie nicht so leicht reinigen kann, wie einen Kolbenfüller. Probleme hatte ich mit der Tusche sonst nicht. Aber als ich später wieder auf blaue Tinte umstellen wollte, mußte ich endlos lange spülen, bis die letzten Reste raus waren. Von daher würde ich einen Kolbenfüller bevorzugen. Es sei denn, man hat vor, dauerhaft mit der Tusche (oder schwarzer Tinte) zu schreiben.

Dieter N
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Beitrag von Dieter N » 20.02.2007 22:20

Tenryu hat geschrieben:Das Problem bei Patronenfüllern ist, daß man sie nicht so leicht reinigen kann, wie einen Kolbenfüller.
Einspruch, Euer Ehren!

:wink:

Ich kenne viele Patronenfüller, bei denen sich alle Teile wunderbar trennen lassen. Oft kann der Federträger einfach vorne herausgezogen werden.

- Damit ist die Feder frei, weil sie i.d.R. einfach abgenommen werden kann.
- Der Tintenkanal ist dann auch frei und könnte sogar mechanisch gereinigt werden (im Forum gibt es einige Wege dafür).
- Die Patrone ist egal, weil sie im Zweifel entsorgt wird.
- Eigentlich bleibt nur das verbleibende Griffstück, das man als strukturierten Hohlkörper vielleicht nicht so gut reinigen kann. Was da ein Ultraschallbad oder tausende von Q-Tips nicht schaffen, wird wohl vorerst auch dem Anlösen durch Königsblau widerstehen.

Insofern würde ich lieber mit einem Patronenfüller gemäßigter Preisklasse testen, von dem ich weiß, wie man ihn öffnet.

Viele Grüße eures Advocatus Patroniensis
Dieter

(Ich darf so falsch lateinisieren - ich hatte eine 5- :oops: )

johnnyra
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Beitrag von johnnyra » 21.02.2007 22:51

Hey ihr zwei,

also ich wollte die Tusche eigentlich in einem weißen M100 benutzen. Das ist der mit den schwarzen Zierringen/ Schnabelclip. Ich finde, in den muss einfach schwarz (rein subjektiv natürlich). Bislang nehme ich Waterman schwarz. Es ist jetzt nicht so, dass ich daran was auszusetzen hätte, aber das Fässchen geht seinem Ende zu. Da kommt jetzt die Lust, was neues auszuprobieren und der Gedanke, mit etwas zu schreiben, dass man auch in 50 Jahren noch 1A lesen kann, hat schon was für sich. Z.B. wenn es um Kalender- oder Notitzbuchaufzeichnungen geht. Auf Reisen schreibe ich auch gern Tage-Notitz-Buch und mache Zeichnungen darein und so. Immer mit Tinte. Aber man will sich ja auch nichts kaputt machen...

Zum Thema Patronenfüllhalter: hier wollte ich einen Lamy Safari nehmen, wobei ich nicht glaube, dass man den demontieren kann, ohne ihn zu zerstören.

Dr.Bob
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Beitrag von Dr.Bob » 22.02.2007 8:55

Die Fount India hat sich zu einer meiner Lieblingstinten (~Tusche) entwickelt.
  • Hervorragend deckend

    Nicht das tiefste schwarz, Noodlers Black wirkt noch dunkler. Aber sehr gleichmäßig schwarz. Dadurch wirkt die Schrift nicht so lebhaft wie z.B. mit Waterman, aber mir gefällt diese Optik.

    Durch einen hohen Anteil an Glykol (Netzmittel + feucht haltend) und vermutlich auch Tensiden (Emulgator + Netzmittel) benetzt die Tinte/Tusche sehr gut. Sie kriecht also gerne über die Feder, was mich nicht stört. Aber ebenso leicht fließt die Tinte/Tusche auf das Papier, schreibt bei mir also ungeschlagen an und schreibt auch auf leicht fettigem Papier (Werkstatt...) hervorragend.

    Mir ist noch kein Füller mit Fount India wirklich eingetrocknet. Dennoch fülle ich nur einen Füller gleichzeitig mit dieser Tinte/Tusche, denn wenn sie doch einmal bei längerer Schreibpause (Wochen) im Tintenleiter eintrochnet, braucht man Geduld beim Lösen dieser Kruste. Ist aber wasserlöslich, also kein wirkliches Problem.

    Die Tinte ist zwar auf Papier nicht wasserfest, aber dennoch sehr beständig und nicht praktisch entfernbar. Gleichzeitig erscheint sie mir aber wesentlich unkritischer was das Papier angeht, als z.B. Noodlers Black (trocknet auf Hochglanzkatalogen nicht vernünftig).

    Für den Kolbenfüller kann ich diese Tinte/Tusche ohne wirkliche Einschränkung empfehlen.
Selbstverständlich ist das nur meine Meinung und nicht die universelle Wahrheit. Tinte wird subjektiv beurteilt, da objektiv eh alle Tinten in Ordnung sein dürften.

Viele Grüße,
Bob

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