Neueste Füller-Zugänge

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Strombomboli
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Re: Neueste Füller-Zugänge

Beitrag von Strombomboli »

pradella2 hat geschrieben:
29.07.2026 22:36
Und: Hätte ich damals einen Stipula Passaporto gehabt, wäre der auf der Kartoffelsuppe geschwommen, da superleggera.
Du weißt, daß man in Österreich sagt, man sei nicht auf der Nudelsuppe dahergeschwommen, um darauf hinzuweisen, daß man nicht blöd ist?
pradella2 hat geschrieben:
29.07.2026 22:36
Ich sach mal: Das lässt sich kleben. Ist doch beides Kunststoff, oder?
Ist eben nicht beides Kunststoff, sondern zum einen, wie du sagst, superleggera, zum anderen aber eine robuste breite Metallbinde, in der sich das Gewinde versteckt. Vorhin habe ich die Kappe einfach in die Binde gesteckt, das ging, aber sie würde natürlich sofort wieder herausfallen, wenn man sie benutzt.

Ich weiß nicht mehr, warum ich mich nicht zu kleben getraut habe. Ich werde darüber nachdenken und mich währenddessen auf jeden Fall mit frischen Sekundenkleber versorgen, es ist gerade keiner mehr im Haus.
Zollinger hat geschrieben:
29.07.2026 23:38
Ein Füller, den man nicht verstehen muss... :lol:
In der Tat.
Iris

Mein Avatar ist ein Gemälde von Ilja Maschkow (1881-1944): Selbstporträt; 1911, das in der neuen Tretjakow-Galerie (am Krimskij Wal) in Moskau hängt, wo ich es fotografiert habe.
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pradella2
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Re: Neueste Füller-Zugänge

Beitrag von pradella2 »

Christof, den Safari klammere ich natürlich aus. Der Rest ist weitgehend Revival, und ein wesentlicher Auslöser für diese Neuauflagen klangvoller Namen dürfte das Buch "Quintessence - the quality of having it" von Betty Cornfield und Owen Edwards gewesen sein. Es erschien 1983 zunächst in den USA, 1984 auch auf Deutsch mit dem Titel "Die schönen Dinge des Lebens", und schon auf dem Cover prangt neben einem Steinway und einem Martini ein 149er Meisterstück, arrondiert von einem angebissenen Oreo und zwei M&Ms. Das Buch war gewissermaßen das Vademecum aller Materialisten, die es ja damals (zumindest in Westdeutschland) das erste Mal seit Jahrzehnten wieder ungehemmt krachen lassen durften. Die ersten Früchte des Finanzkapitals mussten schließlich irgendwie sichtbar, präsentabel gemacht werden, und damals reichten dazu noch Steinways und Meisterstücke. Die Lektüre ist auf gewisse weise rührend. Siehe unten bzw. zum Blättern https://archive.org/details/quintessenc ... 5/mode/2up
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