Welche Druckbleistifte nutzt ihr?

Kugelschreiber, Tintenroller, Bleistifte etc.

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Füchschen
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Welche Druckbleistifte nutzt ihr?

Beitrag von Füchschen »

Huhu,
Ich habe immernoch nicht DEN Druckbleistift für mich gefunden.
Irgendwie stört mich immer irgendwas am Stift.
Welche nutzt ihr? Mit oder ohne Radiergummi?
Tintige Grüße von Vanny
meinauda
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Re: Welche Druckbleistifte nutzt ihr?

Beitrag von meinauda »

Ich nutze gern den Kaweco Spezial, der hat zwar ein Radiergummi, was ich aber nicht nutze. Ich brauch einen großen handlichen Radierer und den täglich.
Ich bevorzuge da die mit den 0,9mm Minen und mit 2mm Minen.
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bella
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Re: Welche Druckbleistifte nutzt ihr?

Beitrag von bella »

Ich nutze drei .... den Kaweco spezial für 0.7 Minen in Messing .... der wohnt zuhause.
Einen Faber Castell Grip o,7 .... der liegt in der Büroschublade ..... und einen Kuru Toga 0,5 im Zeichenmäppchen.
Alle drei haben einen Radiergummi unter der Kopfkappe, den ich in allen Fällen nie benutze.... ist mir einfach zu umständlich, Kappe ab und drauf aufpassen und dann immer den Stift drehen.
Also Radiergummi immer extern
GinTonic
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Re: Welche Druckbleistifte nutzt ihr?

Beitrag von GinTonic »

Ich benutze bei der Arbeit für Besprechungsnotizen mittlerweile Bleistifte genauso häufig wie Füller. Neben Holzbleistiften nutze ich gerne Druckbleistifte, da sie ohne Anspitzen einen feinen Strich behalten. Am allermeisten nutze ich meinen 500er Rotring in 0,5 Stärke. Mir liegt die ausgeprägte Riffelung des Griffstücks bei Rotring. Die Rotringe sind eher schmal, ich finde sie machen ein gutes Schriftbild. Ich habe zwar noch einen 600er und einen Pro, aber den 500er finde ich ideal zum Schreiben aufgrund seines geringeren Gewichts und der kopflastigeren Balance. Zudem ist es nicht so schlimm, wenn man ihn verliert.
Ach ja, einen Lamy Scribble benutze ich auch sehr gerne, wenngleich der in eine ganz andere Richtung geht als der Rotring. Hier muss ich, wie bei einem Füller mit Metllgriffstück, meine Finger etwas anfeuchten, um Grip zu haben.
Radiergummis benutze ich idR nicht.
Matthias MUC
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Re: Welche Druckbleistifte nutzt ihr?

Beitrag von Matthias MUC »

- Für den edlen Marken-Schreibtisch 8-) : Den Lamy 2000 Druckbleistift (neugekauft, damit die Familie mit meinem geerbten Füller komplett ist)
- Für täglichen Bedarf diverse billige und noname
- Mein Favorit für jeden Alltagszweck allerdings und ein paar Euro billig: Faber Castell Gripmatic im 0,5 und 0,7, der sich automatisch vorschiebt ohne daß man drücken muß und entweder zuweit drückt und *knack*, was bei einfachen Druckbleistiften oft passiert, die kein bewegliches Röhrchen haben, oder man schreibt und schreibt und *kratz*, weil man die Mine runtergeschrieben hat und dann erst wieder drücken muß.
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JulieParadise
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Re: Welche Druckbleistifte nutzt ihr?

Beitrag von JulieParadise »

Seit 18 Jahren begleitet mich der Faber-Castell TK-Fine Vario 0.5 + Staedtler-Mine 2B, seit 10 Jahren habe ich daneben noch den Faber-Castell TK-Fine Vario L 0.35 + Staedtler-Mine B. Tolle Geräte und jeden Euro wert.
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Tenryu
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Re: Welche Druckbleistifte nutzt ihr?

Beitrag von Tenryu »

Für unterwegs habe ich einen Pelikan D200 und einen Caran d'Ache 844. Letzterer paßt perfekt in die Schlaufe meines Taschenkalenders. Außerdem noch einen älteren 4-Minen-Stift mit integriertem Bleistift. (Vor vielen Jahren mal bei Tchibo gekauft.)
Zu Hause nutze ich aber meist normale Holzbleistifte mit und ohne Radiergummi. (HB/B)
paul
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Re: Welche Druckbleistifte nutzt ihr?

Beitrag von paul »

Füchschen hat geschrieben:
01.04.2018 19:48
Ich habe immernoch nicht DEN Druckbleistift für mich gefunden.
Irgendwie stört mich immer irgendwas am Stift.
Um eine für dich passende Empfehlung geben zu können, wäre es hilfreich zu wissen, was du für Anforderungen an mechanische Bleistifte hast:
  1. Minendurchmesser: 0.2, 0.3, 0.4, 0.5, 0.7, 0.9mm ? (oder Fallminenbleistifte mit 2mm Durchmesser?)
  2. fixed tip sleeve oder retractable (das ist die kleine Metallhülse ganz vorn z.B. beim Rotring 600, ursprünglich für für technische Zeichner und dergleichen gedacht, um sauber mit einem Lineal zu arbeiten)
  3. Griffstück: geriffelt (mit Rädelung, auf engl. "knurling"), oder aus Gummi, Plastik, …?
  4. Minenhärtenanzeiger (engl. "lead grade indicator), wo man H,HB,B,2B,… einstellen kann, je nach eingelegter Mine
  5. Aussehen: eher lang & schmal (wie ein Bleistift), oder eher wie ein Füller/Kuli-Pendant?
  6. ???
Meine Favoriten sind allesamt eher Zeichen- als Schreib-Bleistifte aus Japan – weil ich die vom Design her am schönsten finde – und in möglichst feinen Strichstärken, da ich klein schreibe. Ganz oben stehen der Klassiker schlechthin, ein Rotring 600 (0,35mm), der Pentel Graph for Pro 1000 (0.4mm) und der Pentel Orenz (0.2mm), falls es wirklich klein sein muss.
Radiergummi haben alle, benutze ich bloß nie. 0.4mm ist meine Lieblingsgröße (0.5 ist mir dezent zu groß, wenn die Mine angeschrägt ist durchs Schreiben), aber leider hierzulande nicht allzu häufig anzutreffen.

Als generellen Tipp möchte ich mal Pentel in den Raum werfen, die haben das reichhaltigste Angebot und wahrscheinlich auch die beste Qualität.
Falls du nach etwas ausgefallenerem suchst:
  • Zebra Delguard: integriert mehrere Federn, die ein Brechen der Mine quasi unmöglich machen.
  • Uni Kuru Toga (Advance): bei jedem Aufsetzen der Spitze aufs Papier rotiert diese weiter, was eine gleichmäßige Abnutzung gewährleisten soll. Leider funktioniert das mit westlicher Schreibschrift nicht annährend so gut wie bei asiatischen Schriftzeichen; man bekommt aber trotzdem einen interessanten und sehr soliden mechanischen Bleistift.
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duckrider
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Re: Welche Druckbleistifte nutzt ihr?

Beitrag von duckrider »

Seit ich 2B Minen kennengelernt habe, nutze ich auch wieder Druckbleistifte. Bis dahin waren mir die HB-Minen einfach zu unbequem beim Schreiben gewesen.
Mein Parker Sterling Cisele Set ist der "Sonntagsbleistift", ein Parker Jotter(?) vom Flohmarkt tut seinen Dienst im Büro. Und Kaweco Sportler oder Lamy Safari Sets mit Bleistien sind abwechselnd in der Umhängetasche.
Große Freude habe ich aber auch an Holzbleistiftsets mit einer großen Bandbreite an Härtegraden, ich bin nunmal ein Spiel- und Ausprobierkind....
Thomas
p.s.:
zu Schülerzeiten hatte ich einen Lamy oder Parker Kugelschreiber mit einem Bleistifteinsatz, der die gleiche Größe wie die Kulimine hatte und die gegeneinander tauschbar waren, oder täuscht mich da meine Erinnerung?
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NicolausPiscator
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Re: Welche Druckbleistifte nutzt ihr?

Beitrag von NicolausPiscator »

1. Für den schnellen outdoor-Einsatz habe ich den Kaweco Sport, der eine gute Dicke aber eine ungute Kürze hat, die längeres Notieren beschwerlich werden lässt, irgendwie hat er etwas von einem Klassiker.
2. Für den heimlichen Korrektur-, Schreib- und Zeicheneinsatz den Faber-Castell TK-Fine Executive einmal in 0,5 mm und einmal in 0,7 mm jeweils mit roter und schwarzer Mine, ein verlässliches aber hässliches Werkzeug.
3. Nur, weil ich ihn in der Kombination mit dem Kugelschreiber so schön finde, den Caran d'Ache 844 in Rot, Blau und Schwarz mit den entsprechenden Minen. Für mich zum längeren Schreiben etwas unangenehm, was im Gegensatz zum Anschauen steht, denn je länger ich ihn anschaue, desto schöner finde ich ihn.
4. Im Pelikan M150 Set der freundliche und angenehme Druckbleistift, leider viel zu wenig benutzt; im zeitlosen Pelikan Design.

Nun, meine Nutzungspräferenzen entsprechen nicht meinen ästhetischen Präferenzen.
Frischling
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Re: Welche Druckbleistifte nutzt ihr?

Beitrag von Frischling »

Hallo,

mich hatjahrelang ein dunkel blauer Pilot 0,5 begleitet, jetzt liegt er schon einige Zeit in der Lade, irgenwann war mir dann ein 0,7 lieber, ist glaube ich ein Faber Castell (liegt im Büro) und dann bekam ich den Perfekten Bleistift (platinierete Ausführung), damit hatte der Druckbleistift ausgedient.
Aber vielleicht gönne ich mir irgendwann einen edlen Druckbleistift passend zu einer Füllfeder

LG
Christa
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miel
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Re: Welche Druckbleistifte nutzt ihr?

Beitrag von miel »

Lamy 2000, Caran d'Ache 849, Rotring Newton - im Büro und zuhause.
Kaweco Sport und Rotring Esprit - in der Handtasche.
Jeweils 0,7mm Minen.
Tintenklex

Re: Welche Druckbleistifte nutzt ihr?

Beitrag von Tintenklex »

Zum Schreiben am liebsten einen von mehreren Caran d'Ache 844 mit 0,7mm, zum Kritzeln einen Lamy Scribble (obacht: der passt aber wegen der "originellen" Spitze nicht ohne arge Fummelei in Stiftschlaufen von Federmäppchen oder Notizbüchern).
paul hat geschrieben:
01.04.2018 22:30
[*]Minenhärtenanzeiger (engl. "lead grade indicator), wo man H,HB,B,2B,… einstellen kann, je nach eingelegter Mine
Die muss man aber festkleben, damit die auch dauerhaft das anzeigen, was drinnen ist, oder? Die drehten sich in allen meinen Stiften, die ich jemals mit dieser Funktion hatte, immer von selbst in alle möglichen Positionen und ich empfinde diese Option als völlig überflüssig. Ich hab mir vor einiger Zeit den CdA 844 in weiss, grau und schwarz für HB, B und 2B zugelegt, da verrutscht nix.

Ein Tipp noch für Leute, die gern mit dicken und recht schweren Stiften schreiben: Von Sheaffer findet man im grossen Fluss-Marketplace aus der Serie 300 den Drehbleistift in 0,7mm derzeit sehr günstig (12,90 inkl. Versand) ;-)
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Füchschen
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Re: Welche Druckbleistifte nutzt ihr?

Beitrag von Füchschen »

  1. Minendurchmesser: 0.2, 0.3, 0.4, 0.5, 0.7, 0.9mm ? (oder Fallminenbleistifte mit 2mm Durchmesser?)
  2. fixed tip sleeve oder retractable (das ist die kleine Metallhülse ganz vorn z.B. beim Rotring 600, ursprünglich für für technische Zeichner und dergleichen gedacht, um sauber mit einem Lineal zu arbeiten)
  3. Griffstück: geriffelt (mit Rädelung, auf engl. "knurling"), oder aus Gummi, Plastik, …?
  4. Minenhärtenanzeiger (engl. "lead grade indicator), wo man H,HB,B,2B,… einstellen kann, je nach eingelegter Mine
  5. Aussehen: eher lang & schmal (wie ein Bleistift), oder eher wie ein Füller/Kuli-Pendant?


    1. Ich habe irgendwie das Problem das alle unter 0,7 abbrechen, weil ich scheinbar zu feste aufdrücke. Allerdings hätte ich schon gerne einen kleineren Durchmesser, weil die 0,7 schon sehr groß sind.
    2. Ich würde sagen retractable damit ich mir keine Löcher irgendwo reinhaue.
    3. Ich mag nichts was Schmutz und Staub anzieht.
    4. Minenhärteanzeige brauche ich nicht
    5. Aussehen ist mir egal. Er muss gut in der Hand liegen.
Tintige Grüße von Vanny
stingray
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Re: Welche Druckbleistifte nutzt ihr?

Beitrag von stingray »

Pentel P207-C HB 0,7mm in blau, wenns ein druckbleistift sein soll
- schlank, robust und einfach gut
- seit 20 jahren unverändertes design
- tolle qualität, metallclip hält ewig

beschreibung meiner bezugsquelle:
"Feinminen-Druckbleistifte sind eine Spezialität von Pentel. Unser großes Produktsortiment bietet eine außergewöhnliche Auswahl an Bleistiften für den beruflichen, kommerziellen oder privaten Gebrauch. Das Sortiment wird von Pentel Ersatzminen abgerundet, die stärker und ergiebiger sind als gewöhnliche Minen. Die Reihe P200 ist die klassischste im Bleistiftsortiment und umfasst den immer noch bestverkauften Druckbleistift P205, der besonders bei Designern und Ingenieuren beliebt ist."
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