Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

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pejole
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von pejole » 12.10.2019 11:46

@Thom
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Gruß, Martin

agathon
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von agathon » 12.10.2019 17:14

Martin,

danke für diese Probe. Das „Problem“ der „unnatürlichen Abstrichverdickung“ ist hier kaum noch sichtbar. Ich komme immer mehr ins Grübeln.

Grüße

agathon (alias Heinrich IV)

pejole
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von pejole » 12.10.2019 18:06

@agathon

Pack dir paar Blatt Papier ein auf welchem du immer schreibst und dann ab in die Boutique zum Probe schreiben, du bist ja gespannt bis in die Haarspitzen auf den Füller, und dann eine Nacht drüber schlafen.

Gruß, Martin

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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Griffelo » 12.10.2019 19:16

pejole hat geschrieben:
11.10.2019 22:13
Heute habe ich ihn mal richtig gedrückt ...
Wie kann ich mir das technisch bei der Copperplate vorstellen, verdrehst Du dann die Hand beim Schreiben oder gibts einen mir noch unbekannten Trick?
Ciao, Kay

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Thom
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Thom » 12.10.2019 19:38

Martin, danke für die Kurrentprobe! Kay, danke für die richtige Frage! Und hier ist er wieder.

V.G.
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von pejole » 12.10.2019 20:08

@Griffelo

Ich versuche das mal mittels einer Uhr zu erklären.

Wenn du in normaler Schreibhaltung wie ich z. B. die Feder auf 11 Uhr ansetzt ( im Foto oben) und dann in Copperplate einen Schwellzug schreibst und die Feder spreizt und die Feder dann in Richtung des Striches ziehst kannst du dir ja vorstellen wie die Feder strapaziert und die rechte Federbacke gerissen wird, drehst du etwas das Handgelenk so dass die Feder auf 1 Uhr zeigt ( im Foto unten links) und ziehst dann einen Schwellzug wird die Feder schon erheblich weniger belastet und bei Benutzung eines Oblique Penholders ( unten rechts) läuft die Feder parallel zum Strich, also optimal für die Feder und das Schreibergebnis. Und das bei oben mehr oder weniger nach links gedrehtem Papier, bei mir liegt es etwa auf 120°.

Gruß, Martin
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Griffelo » 12.10.2019 20:38

pejole hat geschrieben:
12.10.2019 20:08
Ich versuche das mal mittels einer Uhr zu erklären.
Danke für deine anschaulische Antwort. Dann dachte ich mir das schon richtig.
Und um mal jemand anderen hilfreichen zu zitieren:
Thom hat geschrieben:
28.06.2017 14:26
Ich will ja aber so eine Diskussion, damit das nicht einfach überlesen wird.
8-)
Ciao, Kay

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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Thom » 12.10.2019 20:43

Endlich muss ich mich mal nicht selbst zitieren. :) Bei diesen ganzen Ausführungen geht es im Wesentlichen darum,
beide Federbacken möglichst gleichmäßig zu belasten.

V.G.
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von pejole » 12.10.2019 20:53

@Griffelo

Hier noch ein Video von www.iampeth.com zu Federhaltung und Lage des Papiers.

https://youtu.be/90FeFoXTU4Y

Gruß, Martin

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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von SimDreams » 12.10.2019 23:56

Dazu habe ich auch noch eine keine Verständnisfrage, die beim Betrachten von Else Maries Bild oben aufkam: müsste im Idealfall die Spur des berührenden Tintenleiters also eigentlich in einer Flucht mit der gespreizt geschriebenen Linie sein? oder welches Stück des Leiters berührt das Papier, wenn es nicht die Spitze ist?

In einem Pelikan 100 habe ich eine oblique Flexfeder und tue mich schwer damit, sie wirklich sauber zu führen. Martins Rat, einfach zu üben, habe ich schon als Vorsatz übernommen.

Grüße, Uwe
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Thom » 13.10.2019 0:10

SimDreams hat geschrieben:
12.10.2019 23:56
Dazu habe ich auch noch eine keine Verständnisfrage, die beim Betrachten von Else Maries Bild oben aufkam: müsste im Idealfall die Spur des berührenden Tintenleiters also eigentlich in einer Flucht mit der gespreizt geschriebenen Linie sein?
Nur wenn man den Füller so führt, wie Martin das beschrieben hat. Im Idealfall sollte der Tintenleiter das Papier aber nicht berühren.

V.G.
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Thom » 13.10.2019 0:29

Der Bursche mit dem Waterman's 7, den ich gelegentlich beim Thema flexible Füllerfedern verlinke, macht das gar nicht schlecht.
Am Anfang dreht er hier das Papier gegen den Uhrzeigersinn. https://youtu.be/jYDcakBPMp4?t=279
Die Belastung des rechten Federbackens würde sonst mit stärkerem Schwellzug und schrägerer Schrift immer größer.

V.G.
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von JulieParadise » 13.10.2019 0:49

Druck ausüben sollte man immer nur ziehend und zwar exakt in einer Linie mit dem Federschlitz. Das geht also eigentlich nur, wenn man

1) das Papier dreht (als Rechtshänder nach links, mindestens 45°) und dann
2) je nach gewünschtem Neigungswinkel (hier wieder die Uhr denken, der/die Schreibende sitzt auf 6 Uhr) den Strich von irgendwas zwischen 9 und 12 Uhr nach 6 bis 3 Uhr führt.
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Thom
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Thom » 13.10.2019 1:31

Ist kompliziert? :) Das Thema wäre auf alle Fälle bei einem Füller dieser Preisklasse gekommen. Wir erinnern uns aber an die Frage:
Griffelo hat geschrieben:
12.10.2019 19:16
Wie kann ich mir das technisch bei der Copperplate vorstellen ...
Es geht um eine schräge Schwellzugschrift. Je gerader die Schrift und/oder geringer der Schwellzug,
umso weniger problematisch ist das.

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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von pejole » 13.10.2019 12:11

Thom hat geschrieben:
13.10.2019 1:31


Es geht um eine schräge Schwellzugschrift. Je gerader die Schrift und/oder geringer der Schwellzug,
umso weniger problematisch ist das.

Ich wollte eigentlich ein Foto hochladen wo der ausgefranste Schwellzug bei nicht angepasster Federhaltung zu sehen ist, geht aber nicht.

Es erscheint : Das Kontingent für Dateianhänge ist bereits vollständig ausgenutzt.

Was soll das denn???

Jetzt drehe ich erstmal eine große Runde mit dem Fahrrad, das schöne Wetter ausnutzen.

Gruß, Martin

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