Lamy 2000: Auf der Suche nach dem "Sweet Spot"

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HeKe2
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Re: Lamy 2000: Auf der Suche nach dem "Sweet Spot"

Beitrag von HeKe2 » 21.12.2019 16:56

Horsa, damit triffst du doch den Nagel auf den Kopf. Ich finde ja auch nichts, was sich feststellen ließe. Ich habe beim Lamy 2000 B-Federn gesehen, die etwas stubbig schrieben. Dass die eine bevorzugte Haltung haben, liegt auf der Hand. Aber hier gibt es m.E. nichts zu erkennen. Den Sweet Spot finde ich nicht. Dabei wollte ich ihn doch finden, weil so viel davon geredet bzw. geschrieben wird. 😉
Beste Grüße
Hermann

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Horsa
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Re: Lamy 2000: Auf der Suche nach dem "Sweet Spot"

Beitrag von Horsa » 21.12.2019 18:01

Ja, genau deshalb sehe ich mich so ratlos. Ich kenne keinen freundlicheren, umgänglicheren und unpreziöseren Füllhalter als eben diesen Lamy. Wollte ich im Rahmen meiner begrenzten Erfahrungen boshaft sein, wollte ich jedem, der mit ihm nicht zurecht kommt, den Kugelschreiber empfehlen. Das wird aber natürlich nicht richtig nicht richtig sein. Ich kann es halt nur nicht erfassen.

Liebe Grüße

Horsa

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Strombomboli
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Re: Lamy 2000: Auf der Suche nach dem "Sweet Spot"

Beitrag von Strombomboli » 22.12.2019 2:09

HeKe2 hat geschrieben:
06.10.2019 21:46
Eine Oblique-Feder im Winkel von 0 Grad zum Papier zu halten, also parallel zu den Linien, ist der Feder eigentlich nicht angemessen, daher kann man kaum kritisieren, dass sie da nicht gut schreibt.
Ich bin auch völlig verwirrt. Bislang habe ich jedem erklärt, daß er einer Oblique-Feder braucht, wenn er den Füller parallel zur Schreibrichtung hält, nun sagst du genau das Gegenteil. Ich halte den Füller aber parallel zur Schreibrichtung und schreibe DARUM nur mit Oblique-Federn gut.

Kann es sein, daß deine Schwierigkeiten daher rühren, daß du den Füller normalerweise anders hältst (z. B. im 90°-Winkel zur Schreibrichtung), und darum mit einer Oblique-Feder nicht zurechtkommst? Daß du dich für dein Schreibexperiment verrenken mußtest und darum mit der Feder nicht schreiben konntest?

Ich habe diesen Faden vor zwei Monaten komplett übersehen, weil in der Überschrift nichts von Oblique-Federn steht, sonst hätte ich gleich geantwortet.
Iris

Mein Avatar ist ein Gemälde von Ilja Maschkow (1881-1944): Selbstporträt; 1911, das in der neuen Tretjakow-Galerie (am Krimskij Wal) in Moskau hängt, wo ich es fotografiert habe.

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HeKe2
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Re: Lamy 2000: Auf der Suche nach dem "Sweet Spot"

Beitrag von HeKe2 » 22.12.2019 8:57

Du hast mich missverstanden. Bei mir schreibt der Füller in so gut wie jeder Haltung. Eben deshalb weiß ich nicht, was das Gerede über den Sweet Spot soll. Mag aber auch sein, dass vor Jahren die 2000er Ferdern anders geschliffen wurden. Jedenfalls nur in ganz extremen Haltungen, bei denen ich mich tatsächlich verrenken muss, schreibt mein Exemplar aus dem Jahr 2017 schlechter, aber er schreibt. Meine normale Schreibhaltun ist übrigens irgendwo zwischen 45 und 55° nach meiner Gradscala. Da gibt es mit der Feder keine Probleme.
Beste Grüße
Hermann

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