Zunächst mal das Positive: Wenn ich es nicht wüsste, würde ich nicht darauf kommen, dass es keine normale (pigmentierte) Füllertinte ist. Auf Papier ist der Fluss ganz normal und es gibt weder Anschreibprobleme noch Aussetzer. Einen Geruch kann ich auch nicht wahrnehmen.
Solange man den Füller nach dem Schreiben wieder verschließt, ist das auch noch nach einer Woche Nichtbenutzung der Fall.
Was man aber nicht machen darf, ist ihn länger (5 Minuten reichen schon) offen liegen zu lassen. Dann trocknet die Tinte schon fast ein, und man muss nachhelfen, um wieder schreiben zu können.
Warum ich es überhaupt teste, wo es doch eh schon hunderte füllergeeignete Tintenfarben und -Arten gibt? Hauptsächlich weil ich damit auf so gut wie allen Untergründen schreiben kann, bei denen normale Tinte meistens streikt. Auch das Schreiben mit hellen Farben auf dunklen Untergründen funktioniert damit ausgezeichnet. Nur bei PE-Folie (z.B. Plastiktüte, Gefrierbeutel usw.) muss sich auch die Acyltinte geschlagen geben.
Nachmachen erlaubt, aber es gilt natürlich: Jeder ist für seinen Füller selbst verantwortlich. Kinder haften an ihren Eltern.
Als Beispiel zeige ich hier mal den Farbton Dioxazin-Purpur auf Rhodia-Papier und verschiedenen Untergründen:







