vorgestern war nicht gerade mein Glückstag: Ich wollte wegen einem probeweisen Tintenwechsel meinen Pelikan 100 reinigen - das Federaggregat müsste doch leicht herausgehen, ich habe es ja selbst nicht fest reingeschraubt. Dachte ich. Dann griff ich mit den Fingern zu, rutschte dabei ab und kracks, eine Lamelle des Tintenleiters brach ab
Nun geht er zu Lutz Fiebig nach Magdeburg, mit dem ich gestern telefonierte und er mich dabei sehr nett beruhigte. Ich verbinde das gleich mit einem Federtausch zu einer für den Füller zeitgemäßen, originalen Pelikan-CN-Feder in Stärke M. Die alte F-NoName-Feder ist gestaucht und wäre in absehbarer Zeit sowieso getauscht worden, sie knackte zeitweise beim Schreiben. Der Tintenleiter ist quasi Lehrgeld, das ich nun bezahlen muss. Nie versuchen, mit bloßen Fingern das Ebonit-Aggregat herausdrehen, wenn es auch noch nicht lange drinsitzt. Wie fragil diese Lamellen sind, habe ich am Bruchstück gesehen.
Gruß, Nobby
