Rotring Newton

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RS80
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Rotring Newton

Beitrag von RS80 » 31.10.2019 14:55

Hallo Füller Fangemeinde,

ich bin neu und habe eine Fragen zu meinen Rotring Füller, einem Newton in Silber
Also mein 600er mit "M" Feder schreibt einfach nur perfekt, ich könnte ihn Stundnlange nutzen ohne Probleme. Als Tinte nutze ich Pelikan Patronen 4001 in der Farbe "Königsblau". Besitze auch die restlichen Komponenten der 600er Serie (Roller, Kugelschreiber 0.5er Bleistift, Trio) alles einfach nur perfekt deutscher Maschinenbau eben ;-)
Nun zum eigentlichen Problem, nämlich meinem Newton:
Dieser hat ebenfalls eine "M" Feder. In diesem nutze ich ebenfalls Pelikan 4001 Patronen jedoch mit Farbe "Brilliant Schwarz"
Das Problem ist, dass der Tintenfluss Probleme macht. Hat man damit eine Zeitlang geschrieben, ist das Problem sozusagen behoben. Legt man den Füller bei Seite und nutzt diesen erst wieder am nächsten Tag, fließt die Tinte wieder sehr schlecht und das Schriftbild ist lückenhaft. Die Feder habe ich bereuts ausgetauscht. Aktuell reinige ich bei jedem Patronenwechsel den kompletten Tintenleiter incl. Feder mit Spiritus und anschließend im Ultraschallbad. Leider ist das nur kurzzeitig befriedigend und danach stellt sich das gleiche Problem wieder ein.
Kenn jemand die Problematik? Gibt es abhilfe?

Viele Grüße RS80

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TomSch
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Re: Rotring Newton

Beitrag von TomSch » 31.10.2019 15:11

Hallo RS80 (Ralf Siegel, 1980 geboren???) - einen Vornamen fände ich pratkischer -,

Schuld ist die Tinte in der Nicht-Farbe "Schwarz". Solcherlei Schreibflüssigkeiten gehören mit zu den am meisten gesättigten. Aus diesem Grunde trocknen sie schneller ein, besonders wenn der Füller offen liegt, doch auch in geschlossenem Zustand. Dann kommt es zu den von dir geschilderten Problemen. ;)

Probier mal eine andere Farbe, z.B. das Königsblau, eine Tinte von LAMY oder Waterman (die als recht fließfreundig gelten).

Tschö, Thomas
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duckrider
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Re: Rotring Newton

Beitrag von duckrider » 02.11.2019 7:25

TomSch hat geschrieben:
31.10.2019 15:11
Hallo RS80 .....- einen Vornamen fände ich pratkischer -.......
Tschö, Thomas
Me too, wobei ich eher an ein Mopped bei RS80 denke. ;)

Schwarze Tinte besteht eher aus feinsten Festpartikelchen, denn aus gelösten Farbstoffen.
Bei Anschreibproblemen tunke ich die Feder in diesem Fall kurz in ein Wasserglas und lasse ein Papertuch die Tinte aus dem Leiter etwas vorne raussaugen.
Reinigung mit Spiritus sollte nicht nötig sein, Wasser, evtl. mit einer Spur Spülmittel tut's bestens.

Aber im Ernst: Ich würde den Newton mal mit Königsblau betreiben, um sicher zu stellen, dass es nicht am Füller liegt. Hin und wieder ist der Federschlitz zu schmal, oder die Feder liegt zu fest am Tintenleiter für schwarze Tinte.

viel Erfolg
duckrider, äh Thomas
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