Hier was für die Haarlinienfreaks, soweit das mit einem Füller geht, und für die Freunde der Lineaturproportionen, soweit mir das heute Morgen gelang.
Puh, was ist denn das bei IMG_6581 für ein Füller? Die Aussetzer sind ja krass.
Ich hab mal einen Vergleich Zebra G und Füller, a bisserl wackelig, es ist eklig kalt im Moment:
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Tinte ist beidemale Rheita, Papier keine Ahnung, das war in der Schublade und hat kein Wasserzeichen. Ist aber ned schlecht im Vergleich zu dem Block, der auch in der Schublade war (Kaufland Office College Block).
... Puh, was ist denn das bei IMG_6581 für ein Füller? Die Aussetzer sind ja krass. ...
Ja, es sollten halt besonders dünne Haarlinien werden. Das spricht Martin ja weiter vorne an, die Kunst ist kein derartiges Streben nach Extremen. Es dient ja der Ästhetik nicht, wenn jemand denn zwanzigfachen Rittberger macht und dabei auf's Eis reihert.
Jetzt zufrieden? Auf dem anderen Bild war die Tinte nach etwas längerem Nichtgebrauch des Füllers noch etwas zäh. Also kein Grund zur Panik, das funktioniert schon ganz gut mit dem Füller.
Ich muss noch dazu sagen, dass die Schriftbeispiele alle auf eigentlich völlig ungegeigneten Recycling-Kanzleibögen entstanden sind. Die Ergebnis ist also eigentlich noch besser. Wenn das Licht heute besser wird, kommen nachher vielleicht noch ein paar Vergleichsproben.
Jetzt zufrieden? Auf dem anderen Bild war die Tinte nach etwas längerem Nichtgebrauch des Füllers noch etwas zäh. Also kein Grund zur Panik, das funktioniert schon ganz gut mit dem Füller.
Es schaut zumindest deutlich besser aus. Panik schieb ich keine, ist ja nicht mein Füller Allerdings faszinieren mich vom alten Bild die Krater schon arg:
IMG_6581.jpeg (49.97 KiB) 2623 mal betrachtet
Und das beim Aufwärtsstroke, das dünkt mich seltsam.
Hab ich von Problem geschrieben? Mich fasziniert das einfach Übrigens habe ich gerade Haarlinien mit einem Kugelschreiber produziert, wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass der auch eine Linienvarianz bringen kann
... Übrigens habe ich gerade Haarlinien mit einem Kugelschreiber produziert, wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass der auch eine Linienvarianz bringen kann
Die meisten schwarzen Kalligraphietinten sind Kohlenstoff (bzw. Pigment/Farbstoff-Tinten), wenn nicht irgendwo explizit Eisengallus steht. Auch bei originalen Schreiben aus der elisabethianischen Zeit (Elisabeth 1), die noch schwarz sind, ist wahrscheinlich noch irgendwas anderes im Spiel (und auch da ist Kohlenstoff nicht unwahrscheinlich).
...das funktioniert schon ganz gut mit dem Füller.
Das kann ich nur bestätigen. Ich kann zwar nicht so schön schreiben wie Ihr, aber mit dem richtigen Füller/der richtigen Feder lassen sich sehr feine Linien erzeugen:
3703_001.jpg (197.09 KiB) 2528 mal betrachtet
Seit ich die erste Eisengallustinte aus Frechys Tintenlabor erhalten habe läuft sie in meinem Aurora 88 mit der EF-Feder.
Würde die Tinte nicht flüssig laufen, machte das Zeichnen damit wohl keinen Spass:
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Dank Dir. Die französische Lineatur finde ich übrigens perfekt für die alte deutsche Schrift. Kurrent, Sütterlin, wie auch die Offenbacher lassen sich prima darauf üben.
Im letzten Jahr habe ich auf Instagram Sun Callipgraphy entdeckt und mir den Bamboo Leaf geleistet. Der schreibt auch haarfein.