Ich las heute morgen zum gemütlichen Samstagsfrühstück die gestrige Tageszeitung (Thüringer Allgemeine).
Dabei kam ich zu einem Artikel über eine Erfurter Ausstellung der sehr rührigen Abteilung der Stadtverwaltung Erfurt - Erinnerungsort Topf & Söhne. Es gab wohl 2023 eine Ausstellung
"Miriams Tagebuch. Die Geschichte der Erfurter Familie Feiner - Sonderausstellung in Kooperation mit dem Freundeskreis Yad Vashem e.V."
Der Artikel berichtet, dass als Unterrichtsmaterial für Schulen zum Thema Antisemitismus u.a. das Tagebuch von 1935 vollständig digitalisiert und transkribiert wurde und allgemein zugänglich ist.
Es hat mich sehr interessiert, dieses in Sütterlin vorliegende Zeitdokument der 14jährigen jüdischen Schülerin zu lesen. Hochinteressant und auch bedrückend. Als ich durch die Seiten blätterte und in der Handschrift des jungen Mädchens die Beschreibung ihres Lebens las (wobei die Anmerkungen der Herausgeber sehr hilfreich waren, manches zu verstehen, was sich in meinem heutigen Lebensumfeld nicht mehr findet), war ich beeindruckt, angefasst.
Vielleicht interessiert es Euch auch, man muss ja nicht die Transkription lesen.
https://juedisches-leben-thueringen.de/ ... aetterbuch
Holger
Miriams Tagebuch
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Re: Miriams Tagebuch
Schon die ersten Seiten sehr bewegend! Bei meiner Familienforschung bin ich auf Tagebücher meiner Familie gestoßen, authentischer geht es nimmer!
Allerbesten Dank für den Link. Kann man das Tagebuch auch herunterladen?
Schönes Wochenende,
Jörg
Allerbesten Dank für den Link. Kann man das Tagebuch auch herunterladen?
Schönes Wochenende,
Jörg
Re: Miriams Tagebuch
Nein, meines Wissens nicht. Ist als webbasiertes Lehrmaterial deklariert. Bin aber kein IT-Profi.
H.
H.
Re: Miriams Tagebuch
Lieber Holger,
hab vielen Dank für dieses Thema und den Link!
hab vielen Dank für dieses Thema und den Link!
