Unbekanntes „Wassergeflügel“ zugeflogen

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der Jens
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Unbekanntes „Wassergeflügel“ zugeflogen

Beitrag von der Jens »

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Vor kurzem habe ich sehr günstig einen Pelikan-Füller erworben, den ich nicht genau bestimmen kann. Diese Marke ist in meinem Stifte-Sortiment eher unterrepräsentiert; die einzigen „etwas besseren“ Pelikane sind 2 Stück M250, die aber auch eher selten Tinte sehen, da mir doch immer etwas zu klein. Und die richtig (schön) großen Füllhalter, M800 – M1000 sind mir doch einfach etwas zu preisintensiv, so schön sie auch gerade als klassischer „Stresemann“ sicher sein mögen.

Ach ja; „sehr günstig erworben“ heißt konkret: von einer (sehr :!:) netten Seele geschenkt bekommen! :D
Und sogar im klassischen schwarz-grün – so wie es mir auch bei freier Auswahl am Liebsten gewesen wäre!

Wegen eher wenig Kenntnissen in diesem Bereich frage ich mich nun, was für ein „Wassergeflügel“ genau mir da zugeflogen ist?
Der Stift hat exakt die gleichen Maße wie meine M250, und auch die Feder scheint aus der gleichen Serie wie die der M250 zu sein – nur als OBB. Wie ich so en passant mitbekommen habe, eine für viele sehr interessante Federart, nur muss ich erst einmal herausbekommen was ich damit genau machen werde / soll… :?

Meine Vermutung ist, dass es sich um einen M400 handelt – liege ich richtig?

Ansonsten scheint der Kolben festzusitzen. Ich werde mal das Triple herausdrehen und den Rumpf gründlich einweichen. Nur keine Gewalt…
Oder was meint Ihr?

Danke für Eure Hinweise!
Jens
Edelstein1
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Re: Unbekanntes „Wassergeflügel“ zugeflogen

Beitrag von Edelstein1 »

Ja Jens,
M400 "Old Style", und ja, in aller Ruhe einweichen lassen.
LG, Jacky
Nitschewo
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Re: Unbekanntes „Wassergeflügel“ zugeflogen

Beitrag von Nitschewo »

Es könnte auch ein 400 sein. Hat der Tintenleiter Querlamellen (= Spritzguss/M 400 Oldstyle) oder Längslamellen (= Ebonit/400)?
Viele Grüße

Bianka

"Blessed are the cheesemakers!" Monty Python
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Andreas_Hannover
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Re: Unbekanntes „Wassergeflügel“ zugeflogen

Beitrag von Andreas_Hannover »

Einweichen ist eine gute Idee, vor allem auch für Feder/Tintenleiter vorm Rausdrehen. Dies sollte dann relativ leicht gehen. Tut es das nicht, hilft notfalls eine Nacht im Wasser (nicht den ganzen Füller, nur Feder bis Griffstück).
Danach würde ich auch nicht den ganzen Füller in Wasser legen, damit nicht von der Rückseite aus Wasser in den Kolben läuft. Das ist nicht wirklich schlimm, gehört da aber nicht hin und kommt nur schwer wieder raus.
Gruß Andreas
Crovax
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Re: Unbekanntes „Wassergeflügel“ zugeflogen

Beitrag von Crovax »

Nitschewo hat geschrieben:
31.05.2026 13:57
Es könnte auch ein 400 sein. Hat der Tintenleiter Querlamellen (= Spritzguss/M 400 Oldstyle) oder Längslamellen (= Ebonit/400)?
Die alten 400/N/NN haben eine "gerade" Prägung der Federstärke. Bei den neuen Modellen ab 1983 ist die Federstärke wie hier das "OBB" in kursiv eingeprägt. Der Tintenleiter sollte auch ein Hinweis sein. Die alten Modelle haben Tintenleiter aus Ebonit mit wenigen langen Rillen parallel zur Feder. Die neuen Modelle haben Tintenleiter aus Plastik mit filigranen Rillen quer zur Feder.

Das hier sieht sehr nach einem M400 "Old Style" aus. Schönes Teil, herzlichen Glückwunsch, vor allem zur inzwischen recht seltenen OBB-Feder.
gruß
stephan

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