Hab' grad nachgesehen: 600er ist das Feinste, was meine Werkzeugkiste zu bieten hat, 1000er (oder höher) muss ich erstmal besorgen. Wird also etwas dauern mit dem Reparaturversuch.
Ans Rillen-Nacharbeiten werde ich mich im Fall des Falles nicht wagen, dazu fehlen mir Werkzeug und Erfahrung - ist eh das erste Mal, dass ich dran denke, an Glas rumzuschleifen...
Hallo Doris,
bitte gern geschehen!
Bei einer Glasfeder und Schleifpapier sind die Risiken, dass was schief geht, gleich null.
Anders sieht die Sache aus, wenn man mit Maschinen Glas bearbeitet. Da ist dann ein Gesichtsschutz und ein Schnittschutz an den Händen durchaus empfehlenswert. Wenn Glas eben Spannungen aufbaut kann es sehr schnell reissen - und da können schon mal Splitter fliegen, besonders wenn man Glas mit einer Trennscheibe abschneidet oder verschleift. Besonders Lampenzylinder von Petroleum- und Gasdrucklampen sind hier extrem empfindlich.
Aber das ist natürlich Lichtjahre von dem entfernt was Du machen willst.
Viele Grüße
Helmut
PS: 600er Naßschleifpapier: Hiermit zuerst ein oder 2 Messer abziehen. Hierfür einige Tropfen Nähmaschinenöl (Weißöl) auftragen. Dann ist die Körnung etwas abgenutzt und nicht mehr so grob. Im Anschluß die Spitze der betroffenen Glasfeder durch Schreiben einer 8 einschleifen. Nach Bedarf ein paar Tropfen Öl hinzugeben. Dann sollte es auch klappen. Alternativ kann man auch für den Feinschliff eine alte Nagelfeile nehmen oder ein altes Schleifpad (Feile) für Fingernägel (Frauen haben solche Artikel ja öfters im Kosmetikkoffer, je feiner, je besser).
Bei einer Stahlfeder kann man durchaus auch mal etwas Druck ausüben. Goldfedern lässt man lediglich nur über das Schleifpapier gleiten. Diese Arbeitsweise für Goldfedern verwende ich auch für Glasfedern. Beim Ausschleifen von Bruchschäden vermeide ich so das feine Absplittern der Bruchkante - diese wird dann gleichmässig verschliffen.
Hallo,
ich hänge mich hier mal dran, um keinen neuen Thread zu eröffnen.
Ich habe die Pelikan Edelstein Pyrite als Geschenk bekommen und möchte das nun mit einem lang gehegten Wunsch verbinden.
Einer Glasfeder, Tauchfeder, Dip Pen etc.
Es muss ergo nicht zwingend Glas sein.
Meine Wünsche:
- nicht zu teuer für den Beginn, so bis max. 25 Euro
- möglichst Federbreite B, nicht weniger, wenn möglich
- nach einem Tauchvorgang würde ich schon gerne mehr als zwei Wörter schreiben bis zum nächsten Eintauchen.
Gibt es da eurer Erfahrung nach etwas, was ihr empfehlen könnt?
Vielen Dank vorab.
Nach einigem Ausprobieren muss ich sagen, dass ich mit dem Sailor Hocoro Dip Pen am zufriedensten bin.
Die Spitzen können getauscht werden und man kann mit ihm auch mehr als nur ein paar Worte schreiben.
Insbesondere die Fude-Feder mag ich und nutze sie bspw. für meine Tinten-Swatches, weil ich damit eine dünne und eine dicke Feder produzieren kann.
Natürlich sind Glasfedern schöner, aber in der Praxis konnte mich der Sailor Hocoro schon sehr überzeugen.