Eine Sorte oder viele Sorten
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Himmelsschreiber
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Eine Sorte oder viele Sorten
Guten Morgen liebe Mitforisten
eine philosophische Frage: Benutzt Ihr denn immer das gleiche Papier oder wechselt Ihr bei den Papieren ab?
Schreibt Ihr Eure Briefe zum Beispiel immer auf den gleichen Sorten oder wechselt Ihr ab, von Brief zu Brief oder innerhalb eines Briefes? Ich bin mir da nicht schlüssig. Ich habe unterschiedliche Varianten, versuche allerdings bei Papier und Tinte innerhalb eines Briefes konsistent zu bleiben. Dann käme noch die Frage, welcher Briefumschlag? Viele Sortimente beinhalten die gleiche Anzahl von Umschlägen und Briefbögen, was kann man tun, wenn man zu viele Umschläge übrig hat usw. Oder wählt Ihr das Briefpapier nach der jeweiligen Stimmung?
Die Extreme wären entweder sein individuelles Papier fertigen zu lassen und nie mehr zu ändern oder eben ein Papier Musterbuch zu kaufen und dann alle Blätter zu beschreiben. Hat beides seinen Reiz.
Ich freue mich auf Eure Antworten.
eine philosophische Frage: Benutzt Ihr denn immer das gleiche Papier oder wechselt Ihr bei den Papieren ab?
Schreibt Ihr Eure Briefe zum Beispiel immer auf den gleichen Sorten oder wechselt Ihr ab, von Brief zu Brief oder innerhalb eines Briefes? Ich bin mir da nicht schlüssig. Ich habe unterschiedliche Varianten, versuche allerdings bei Papier und Tinte innerhalb eines Briefes konsistent zu bleiben. Dann käme noch die Frage, welcher Briefumschlag? Viele Sortimente beinhalten die gleiche Anzahl von Umschlägen und Briefbögen, was kann man tun, wenn man zu viele Umschläge übrig hat usw. Oder wählt Ihr das Briefpapier nach der jeweiligen Stimmung?
Die Extreme wären entweder sein individuelles Papier fertigen zu lassen und nie mehr zu ändern oder eben ein Papier Musterbuch zu kaufen und dann alle Blätter zu beschreiben. Hat beides seinen Reiz.
Ich freue mich auf Eure Antworten.
Positive Grüße vom
Himmelsschreiber
Himmelsschreiber
- krokusknospe
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten
Eine interessante Fragestellung.
Ich verwende normalerweise kein Briefpapierset, weil mir ein Bogen Papier für einen Umschlag nicht ausreicht.
Ich habe Briefblöcke, auf die ich Linien drucke. Ich brauche immer erst einen Briefblock auf, bevor ich den nächsten „angreife“. Ich komme mit recht vielen Papieren zurecht. Da ich normalerweise immer zwischen 15 und 20 Füller gleichzeitig betankt habe, kann ich den oder die passenden Füller samt Tinte fürs jeweilige Papier verwenden. Je nach Empfänger der Briefe schreibe ich mit nur einem Füller (Nicht-Foristen) beziehungsweise mit mehreren Füllern (Foristen).
Bei den Briefumschlägen habe ich mich auf eine bestimmte Marke „eingeschossen“, da diese zu den meisten meiner Briefpapiere passt. Und sollte die Kombi Briefpapier und Briefumschlag nicht g’scheit zusammenpassen – auch egal. Das stört mich nicht wirklich.
Ich verwende normalerweise kein Briefpapierset, weil mir ein Bogen Papier für einen Umschlag nicht ausreicht.
Ich habe Briefblöcke, auf die ich Linien drucke. Ich brauche immer erst einen Briefblock auf, bevor ich den nächsten „angreife“. Ich komme mit recht vielen Papieren zurecht. Da ich normalerweise immer zwischen 15 und 20 Füller gleichzeitig betankt habe, kann ich den oder die passenden Füller samt Tinte fürs jeweilige Papier verwenden. Je nach Empfänger der Briefe schreibe ich mit nur einem Füller (Nicht-Foristen) beziehungsweise mit mehreren Füllern (Foristen).
Bei den Briefumschlägen habe ich mich auf eine bestimmte Marke „eingeschossen“, da diese zu den meisten meiner Briefpapiere passt. Und sollte die Kombi Briefpapier und Briefumschlag nicht g’scheit zusammenpassen – auch egal. Das stört mich nicht wirklich.
Gruß, Bettina
+++ Als aktive Bogenschützin weiß ich, dass das Ziel überlegt und mit ruhiger Hand zu erreichen ist. +++
+++ Als aktive Bogenschützin weiß ich, dass das Ziel überlegt und mit ruhiger Hand zu erreichen ist. +++
Re: Eine Sorte oder viele Sorten
Hallo,
ich nutze auch keine Briefpapiersets. Eine vorgegebene Stückzahl Bögen pro Umschlag funktioniert für mich nicht.
Ich habe verschiedene Papiere im Einsatz, was ganz einfach daher kommt, dass ich innerhalb kürzester Zeit zu viel Papier angehäuft habe. Meine Brieffreunde können ein Lied davon singen, dass ich mich hin und wieder über einen miesen Fehlkauf beklage.
Innerhalb eines Briefs bleibt das Papier normalerweise gleich; seltenst wird gewechselt, wenn von einer Sorte nicht mehr genügend da war. Wenn ein Papier zu mies ist, wird es aussortiert (verschenkt/in den Drucker gepackt/zu Notizzettelchen gehäckselt). Füller und Tinten kommen in jedem Brief verschiedene zum Einsatz. Meist ein A4-Blatt mit einer Kombi, manchmal nur 1 Seite. Kann auch mal passieren, dass mittendrin gewechselt wird, weil die Füllung grad alle war.
Ich hoffe, irgendwann meine Bestände so reduzieren zu können, dass ich mich auf zwei/drei gute Papiersorten einschießen kann. Ich werde aber wohl nie gefeit sein vor neuen Versuchungen.
Briefumschläge kommen auch unterschiedliche zum Einsatz. Die Färbung stimme ich etwas aufs Papier ab, also kein crèmefarbenes Papier in einen brillantweißen Umschlag zum Beispiel. Die Qualität der Umschläge ist unterschiedlich, Billigumschläge aus Altbeständen werden genauso verwendet wie hochwertigere.
Mir geht es in meinen Brieffreundschaften um Gedankenaustausch, langsames Kennenlernen eines anderen Menschen, am Leben und den Gedanken des anderen teilhaben und teilhaben lassen. Ich mache mir also grundsätzlich mehr über den Inhalt Gedanken als über die Form. Da ich nur mit Füllernerds schreibe, kommt aber auch die Spielerei mit Füllern und Tinten nicht zu kurz.
Liebe Grüße, Micha
ich nutze auch keine Briefpapiersets. Eine vorgegebene Stückzahl Bögen pro Umschlag funktioniert für mich nicht.
Ich habe verschiedene Papiere im Einsatz, was ganz einfach daher kommt, dass ich innerhalb kürzester Zeit zu viel Papier angehäuft habe. Meine Brieffreunde können ein Lied davon singen, dass ich mich hin und wieder über einen miesen Fehlkauf beklage.
Innerhalb eines Briefs bleibt das Papier normalerweise gleich; seltenst wird gewechselt, wenn von einer Sorte nicht mehr genügend da war. Wenn ein Papier zu mies ist, wird es aussortiert (verschenkt/in den Drucker gepackt/zu Notizzettelchen gehäckselt). Füller und Tinten kommen in jedem Brief verschiedene zum Einsatz. Meist ein A4-Blatt mit einer Kombi, manchmal nur 1 Seite. Kann auch mal passieren, dass mittendrin gewechselt wird, weil die Füllung grad alle war.
Ich hoffe, irgendwann meine Bestände so reduzieren zu können, dass ich mich auf zwei/drei gute Papiersorten einschießen kann. Ich werde aber wohl nie gefeit sein vor neuen Versuchungen.
Briefumschläge kommen auch unterschiedliche zum Einsatz. Die Färbung stimme ich etwas aufs Papier ab, also kein crèmefarbenes Papier in einen brillantweißen Umschlag zum Beispiel. Die Qualität der Umschläge ist unterschiedlich, Billigumschläge aus Altbeständen werden genauso verwendet wie hochwertigere.
Mir geht es in meinen Brieffreundschaften um Gedankenaustausch, langsames Kennenlernen eines anderen Menschen, am Leben und den Gedanken des anderen teilhaben und teilhaben lassen. Ich mache mir also grundsätzlich mehr über den Inhalt Gedanken als über die Form. Da ich nur mit Füllernerds schreibe, kommt aber auch die Spielerei mit Füllern und Tinten nicht zu kurz.
Liebe Grüße, Micha
Vernunft war da ... bis zum nächsten Füller.
Re: Eine Sorte oder viele Sorten
ich mache das ähnlich wie Krokusknospe.
Da ich auf nicht liniertem Papier mit Linienunterlage schreibe, das Liniensystem dem Empfänger und Zweck angepasst, schreibe ich meist auf 70g Briefblock. Dabei habe ich über die Zeit eine füller-, und federtaugliche Vorliebe entwickelt.
Bei den Briefumschlägen benutze ich die "billigen aus dem REWE" für normal Post, einfache Briefe. Für persönlichere Korrespondenz meist Clair Fontain. Mehr Unterschiede nur bei Spezialfällen.
Füller, Feder oder Tinte passe ich hingegen an den Empfänger, den Zweck .... an.
Soll es wichtig wirken kommt der 805 mit Onyx, wenn ich gerne langsam und mit Zeit schreibe nehme ich eine Feder mit Scabiosa. Aus dem Ostseeurlaub schrieb ich mit R&K Sanddorntinte im Lamy.
Verschiedene Tinten in einem Brief vermeide ich sowie verschiedene Schriftarten in einem Brief.
Grüße,
Thomas
Da ich auf nicht liniertem Papier mit Linienunterlage schreibe, das Liniensystem dem Empfänger und Zweck angepasst, schreibe ich meist auf 70g Briefblock. Dabei habe ich über die Zeit eine füller-, und federtaugliche Vorliebe entwickelt.
Bei den Briefumschlägen benutze ich die "billigen aus dem REWE" für normal Post, einfache Briefe. Für persönlichere Korrespondenz meist Clair Fontain. Mehr Unterschiede nur bei Spezialfällen.
Füller, Feder oder Tinte passe ich hingegen an den Empfänger, den Zweck .... an.
Soll es wichtig wirken kommt der 805 mit Onyx, wenn ich gerne langsam und mit Zeit schreibe nehme ich eine Feder mit Scabiosa. Aus dem Ostseeurlaub schrieb ich mit R&K Sanddorntinte im Lamy.
Verschiedene Tinten in einem Brief vermeide ich sowie verschiedene Schriftarten in einem Brief.
Grüße,
Thomas
Wenn mein alter Lehrer wüsste, das ich mittlerweile zum Vergnügen schreibe 
Re: Eine Sorte oder viele Sorten
... und wieder mal ist es beruhigend zu sehen, dass ich nicht die Einzige bin, die sich hin und wieder über solche Dinge den Kopf zerbricht.
Danke schon einmal dafür!
Ich bringe es nicht (oder nur sehr, sehr schwer) über mich, innerhalb eines Schriftstücks das Papier zu wechseln. Das heißt, wenn der Brief auf einer bestimmten Sorte begonnen wurde, dann wird er auch darauf zuende gebracht (und ja, damit muss ich auch am Anfang sicherstellen, dass noch genug Papier da ist, damit ich auch alles draufgeschrieben bekomme). Im äußersten Härtefall könnte ich mir vorstellen von A5 in weiß auf A5 in crème (oder andersherum) zu wechseln.
Ähnlich sieht es mit Füllerwechseln aus -- innerhalb einer Seite auf eine andere Feder oder Tinte zu wechseln ist mir unangenehm. (Wenn der leider nicht mehr zu durchblickende Tintenstand des Pelikans aber mal dazu führt, dass mir auf halbem Weg die Tinte ausgeht, dann wird das mal gemacht.) Dafür darf aber jede Seite eine neue Tinte bekommen, wenn mir danach ist.
Ganz früher habe ich mal gedacht, ich finde "meine" Standardtinte und die perfekte Feder und habe dann das eine Papier, das ich gerne mag -- sodass alles schön einheitlich nach mir aussieht. Entweder habe ich das alles noch nicht gefunden, oder ich muss davon ausgehen, dass ich zwar innerhalb eines Briefes schön konstant sein möchte -- aber jedes Mal nach Laune entscheide, ob es Zeit für dünnes, dickes, liniertes, freies etc. Papier ist. (Auslandsbriefe allerdings oft auf Tomoe River, wegen Gewicht.)
Den Gedanken einfach jedes Blatt anders zu wählen... den lasse ich mal noch einen Moment im Kopf rumkullern. Vielleicht mache ich das mal, um mich meinem Unwohlsein zu stellen.
(Aber dann bitte alle zumindest im gleichen Format...!)
J.-
Ich bringe es nicht (oder nur sehr, sehr schwer) über mich, innerhalb eines Schriftstücks das Papier zu wechseln. Das heißt, wenn der Brief auf einer bestimmten Sorte begonnen wurde, dann wird er auch darauf zuende gebracht (und ja, damit muss ich auch am Anfang sicherstellen, dass noch genug Papier da ist, damit ich auch alles draufgeschrieben bekomme). Im äußersten Härtefall könnte ich mir vorstellen von A5 in weiß auf A5 in crème (oder andersherum) zu wechseln.
Ähnlich sieht es mit Füllerwechseln aus -- innerhalb einer Seite auf eine andere Feder oder Tinte zu wechseln ist mir unangenehm. (Wenn der leider nicht mehr zu durchblickende Tintenstand des Pelikans aber mal dazu führt, dass mir auf halbem Weg die Tinte ausgeht, dann wird das mal gemacht.) Dafür darf aber jede Seite eine neue Tinte bekommen, wenn mir danach ist.
Ganz früher habe ich mal gedacht, ich finde "meine" Standardtinte und die perfekte Feder und habe dann das eine Papier, das ich gerne mag -- sodass alles schön einheitlich nach mir aussieht. Entweder habe ich das alles noch nicht gefunden, oder ich muss davon ausgehen, dass ich zwar innerhalb eines Briefes schön konstant sein möchte -- aber jedes Mal nach Laune entscheide, ob es Zeit für dünnes, dickes, liniertes, freies etc. Papier ist. (Auslandsbriefe allerdings oft auf Tomoe River, wegen Gewicht.)
Den Gedanken einfach jedes Blatt anders zu wählen... den lasse ich mal noch einen Moment im Kopf rumkullern. Vielleicht mache ich das mal, um mich meinem Unwohlsein zu stellen.
J.-
Re: Eine Sorte oder viele Sorten
Welch interessanter Gedankenaustausch!
Bei mir kommt es sehr darauf an, wer den Brief bekommt.
Füllerfreundinnen und -freunde "beglücke" in meistens mit verschiedenen Papieren, verschiedenen Füllern / Federn und verschiedenen Tinten, alles in einem Brief. Ich schreibe Briefe praktisch nur auf DIN A4, aber da kann dann schon mal ein Bogen TR, ein Bogen Hahnemühle, ein Bogen Rössle und ein Bogen Reflex in einem Brief sein.
Bei Mit-Hobby-isten ist es für mich ja gerade der Spaß am Hobby, sich über die verschiedenen Möglichkeiten auszutauschen.
Bei "ernsten" Briefen (sei es ein Geburtstagsgruß, eine Beileids-Bekundung, ein Lebenszeichen an "Nicht-Füllerfreunde") bleibe ich bei einem Papier, einer Tinte und einem Füller innerhalb eines Briefes; dies hat für mich einfach auch etwas mit Seriosität zu tun...
Ein persönliches Briefpapier benutze ich privat nicht, das würde mich zu sehr einschränken (auch wenn ich es wirklich chic finde!).
Gruß, B.
Bei mir kommt es sehr darauf an, wer den Brief bekommt.
Füllerfreundinnen und -freunde "beglücke" in meistens mit verschiedenen Papieren, verschiedenen Füllern / Federn und verschiedenen Tinten, alles in einem Brief. Ich schreibe Briefe praktisch nur auf DIN A4, aber da kann dann schon mal ein Bogen TR, ein Bogen Hahnemühle, ein Bogen Rössle und ein Bogen Reflex in einem Brief sein.
Bei Mit-Hobby-isten ist es für mich ja gerade der Spaß am Hobby, sich über die verschiedenen Möglichkeiten auszutauschen.
Bei "ernsten" Briefen (sei es ein Geburtstagsgruß, eine Beileids-Bekundung, ein Lebenszeichen an "Nicht-Füllerfreunde") bleibe ich bei einem Papier, einer Tinte und einem Füller innerhalb eines Briefes; dies hat für mich einfach auch etwas mit Seriosität zu tun...
Ein persönliches Briefpapier benutze ich privat nicht, das würde mich zu sehr einschränken (auch wenn ich es wirklich chic finde!).
Gruß, B.
Conquiesce!
Re: Eine Sorte oder viele Sorten
Ich liiiebe das alte Tomoe River Papier. Zum Glück hatte ich noch einen großen Stapel ergattern können (Danke Claudia!) bevor es komplett ausverkauft war. Da ja aber ein Ende abzusehen ist, habe ich auf der Suche nach einem neuen Papier recht viel angehäuft. Könnte mich momentan aber nicht entscheiden. Mithalten kann keines.
Mein Test mit TR renewed 2023 war ja grottenschlecht gelaufen. Mehrere Foristi haben mir aber bewiesen, dass es nicht wirklich schlecht ist, sondern nur meine Charge ein Griff ins Klo war. Trotzdem hätte ich jetzt Bedenken, eine größere Menge zu kaufen und werde mich von Block zu Block hangeln. Aber ein bisschen Zeit habe ich noch.
Während meiner Suche gab es einige Briefe mit wechselnden Papieren. Aber meist gibt's nur eine Sorte.
Was Umschläge angeht, nehme ich wie's kommt. Gern Leinenoptik von Rossmann. Oft benötige ich eh A5-Umschläge (heißen anders - aber Ihr wisst, was ich meine). Die gibt es selten in schöner Optik. Ich hatte mal marmorierte, habe diese aber leider nie wieder gefunden. Also gibt's nun schlicht weiße.
Dafür sind die Briefe selbst schön bunt
Mein Test mit TR renewed 2023 war ja grottenschlecht gelaufen. Mehrere Foristi haben mir aber bewiesen, dass es nicht wirklich schlecht ist, sondern nur meine Charge ein Griff ins Klo war. Trotzdem hätte ich jetzt Bedenken, eine größere Menge zu kaufen und werde mich von Block zu Block hangeln. Aber ein bisschen Zeit habe ich noch.
Während meiner Suche gab es einige Briefe mit wechselnden Papieren. Aber meist gibt's nur eine Sorte.
Was Umschläge angeht, nehme ich wie's kommt. Gern Leinenoptik von Rossmann. Oft benötige ich eh A5-Umschläge (heißen anders - aber Ihr wisst, was ich meine). Die gibt es selten in schöner Optik. Ich hatte mal marmorierte, habe diese aber leider nie wieder gefunden. Also gibt's nun schlicht weiße.
Dafür sind die Briefe selbst schön bunt
LG, Claudia
-
GentryStone
- Beiträge: 64
- Registriert: 17.01.2024 18:55
- Wohnort: Essen
Re: Eine Sorte oder viele Sorten
Hi,
ich selbst habe nochmal einen ganz anderen Ansatz, da ich meist nur ein Blatt benutze im Format A3 oder größer (35x50 und ähnliche),
die ich dann als "Bi-Folio" falte und so 3 Seiten zum vollschreiben habe.
Kommen Seiten hinzu finde ich das gleiche Papier aber meist passender, außer man tauscht sich über Papiere aus und verfasst dann
aus dem Grund mehrere Seiten auf verschiedenen Papiersorten (warum auch nicht).
Die Sache mit dem Umschlag
muss nicht zwingend, ein Faltbrief lässt sich per Post versenden und der geht auch durch, sofern passend frankiert.
Und grob ausrechnen, wie groß nach dem Falten das ganze wird, geht auch recht einfach:
lange Seite des Formates geteilt durch 2
kurze Seite des Formates geteilt durch 2,5
ich selbst habe nochmal einen ganz anderen Ansatz, da ich meist nur ein Blatt benutze im Format A3 oder größer (35x50 und ähnliche),
die ich dann als "Bi-Folio" falte und so 3 Seiten zum vollschreiben habe.
Kommen Seiten hinzu finde ich das gleiche Papier aber meist passender, außer man tauscht sich über Papiere aus und verfasst dann
aus dem Grund mehrere Seiten auf verschiedenen Papiersorten (warum auch nicht).
Die Sache mit dem Umschlag
Und grob ausrechnen, wie groß nach dem Falten das ganze wird, geht auch recht einfach:
lange Seite des Formates geteilt durch 2
kurze Seite des Formates geteilt durch 2,5
Re: Eine Sorte oder viele Sorten
Bei diesem äußerst interessanten Thema muss ich auch unbedingt dabei sein.
In Briefen wird nur Papier in den Formaten A4 oder A5, obwohl ich A4 bevorzuge, mit Linienspiegel verwendet. Die Grammaturen liegen zwischen 27,9 g/m² und 85 g/m², wobei ich am liebsten den Bereich zwischen 27,9 g/m² und 65 g/m² verwende.
Es kann durchaus vorkommen, dass ich die Papiere in den Briefen mische. In letzter Zeit allerdings seltener.
Für eine Seite probiere ich eine Tintenfarbe zu verwenden. Ausnahmen gelten wenn die Füller leer werden, oder ich mit dem Füller zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht harmoniere.
Bei Kuverts sind nahezu alle von der Post akzeptierten Formate dabei, meistens bunt oder zumindest mit Muster.
In Briefen wird nur Papier in den Formaten A4 oder A5, obwohl ich A4 bevorzuge, mit Linienspiegel verwendet. Die Grammaturen liegen zwischen 27,9 g/m² und 85 g/m², wobei ich am liebsten den Bereich zwischen 27,9 g/m² und 65 g/m² verwende.
Es kann durchaus vorkommen, dass ich die Papiere in den Briefen mische. In letzter Zeit allerdings seltener.
Für eine Seite probiere ich eine Tintenfarbe zu verwenden. Ausnahmen gelten wenn die Füller leer werden, oder ich mit dem Füller zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht harmoniere.
Bei Kuverts sind nahezu alle von der Post akzeptierten Formate dabei, meistens bunt oder zumindest mit Muster.
Re: Eine Sorte oder viele Sorten
27,9g ??? Wo gibt es denn sowas? Und wie kann man darauf schreiben? Ich habe sehr schönes 40g Papier, aber da geht's leider schon nur noch einseitig. Würde mich über einen Link freuen. Danke.
LG, Claudia
Re: Eine Sorte oder viele Sorten
Da helfe ich doch sehr gerne aus. Es handelt sich dabei um Yamamoto Typewriter Paper, siehe:
https://www.jetpens.com/Yamamoto-Loose- ... s/pd/47856
oder
https://www.etsy.com/listing/728885783/ ... A728885783
Es ist eines meiner liebsten Papiere. Natürlich nur einseitig beschreibbar, aber dies funktioniert erstaunlich gut.
Re: Eine Sorte oder viele Sorten
Herzlichen Dank. Damit werde ich mich nach unserem Stammtisch am Samstag mal genauer beschäftigen. Sowas ist immer interessant.Cannubi hat geschrieben: ↑11.06.2026 20:25Da helfe ich doch sehr gerne aus. Es handelt sich dabei um Yamamoto Typewriter Paper, siehe:
https://www.jetpens.com/Yamamoto-Loose- ... s/pd/47856
oder
https://www.etsy.com/listing/728885783/ ... A728885783
Es ist eines meiner liebsten Papiere. Natürlich nur einseitig beschreibbar, aber dies funktioniert erstaunlich gut.
LG, Claudia
Re: Eine Sorte oder viele Sorten
Das Thema muss ich mal im Auge behalten. Für mich wahnsinnig spannend, da völliges Neuland mit diesem "exotischen" Papier. Ich hoffe, dass ich mir das mit der Zeit alles merken kann.
Ich finde es aber auch wahnsinnig toll, wie hier noch so schön Briefe geschrieben werden. Erinnert mich an meine Jugend, als ich unbedingt mein Englisch verbessern wollte und so ein paar Penfriends hatte. Ach, das waren Zeiten. Ich weiß gar nicht, ob ich das heute noch schaffen würde. Aber es passt ja, sich über Füller und Tinten per Brief auszutauschen und nicht nur hier im Forum
Ich finde es aber auch wahnsinnig toll, wie hier noch so schön Briefe geschrieben werden. Erinnert mich an meine Jugend, als ich unbedingt mein Englisch verbessern wollte und so ein paar Penfriends hatte. Ach, das waren Zeiten. Ich weiß gar nicht, ob ich das heute noch schaffen würde. Aber es passt ja, sich über Füller und Tinten per Brief auszutauschen und nicht nur hier im Forum
Viele Grüße, Maria
- Edelweissine
- Beiträge: 2836
- Registriert: 08.01.2016 18:32
Re: Eine Sorte oder viele Sorten
Schau mal hier, falls Du es Dir anders überlegst:
viewtopic.php?f=11&t=6679&p=469746&hili ... en#p469746
viewtopic.php?f=11&t=6679&p=469746&hili ... en#p469746
Gruß,
Heike
Heike
Re: Eine Sorte oder viele Sorten
Briefpapier ist wirklich ein spannendes Thema und obwohl ich mein Lieblingspapier längst gefunden habe, kann ich doch nicht widerstehen, immer wieder Neues auszuprobieren ... und habe dabei leider schon so manchen Fehlgriff getätigt.
Briefe schreibe ich fast ausschließlich auf blanko A4 Papier. Ich bevorzuge dabei Papiere mit hohen Grammaturen (80g, 90g, 100g) und mag Wasserzeichen gerne. Mein Lieblingspapier ist das MK Papier, ein glattes Büropapier mit 95g/qm, was Shading und Sheen gut zur Geltung bringt und bisher mit jeder Tinte zurechtkommt.
Innerhalb eines Briefes wechsle ich das Papier normalerweise nicht, aber wenn ich anderen "Füller-Nerds" schreibe, nutze ich auf jeder Seite gerne eine andere Füller-Tinten-Kombination.
Bei den Briefumschlägen wird es bei mir gerne bunt. Oft verwende ich eine Umschlagfarbe, die zur Tinte der ersten Briefseite, bzw zu einer kleinen Zeichnung passt. Eine hübsche Briefmarke und etwas farblich abgestimmtes Washi Tape komplettieren den Brief an liebe Brieffreunde.
Briefe an "Nicht-Füller-Nerds" halte ich deutlich dezenter / einfarbiger und dem Anlass des Schreibens angemessen. Hierfür verwende ich gerne zum Briefpapier passende Umschläge, weil es in meinen Augen edel aussieht.
Spannend, wie unterschiedlich die Vorlieben bei Briefpapier und Umschlägen sind. Ich freue mich auf weitere Anregungen,
Dagmar
Briefe schreibe ich fast ausschließlich auf blanko A4 Papier. Ich bevorzuge dabei Papiere mit hohen Grammaturen (80g, 90g, 100g) und mag Wasserzeichen gerne. Mein Lieblingspapier ist das MK Papier, ein glattes Büropapier mit 95g/qm, was Shading und Sheen gut zur Geltung bringt und bisher mit jeder Tinte zurechtkommt.
Innerhalb eines Briefes wechsle ich das Papier normalerweise nicht, aber wenn ich anderen "Füller-Nerds" schreibe, nutze ich auf jeder Seite gerne eine andere Füller-Tinten-Kombination.
Bei den Briefumschlägen wird es bei mir gerne bunt. Oft verwende ich eine Umschlagfarbe, die zur Tinte der ersten Briefseite, bzw zu einer kleinen Zeichnung passt. Eine hübsche Briefmarke und etwas farblich abgestimmtes Washi Tape komplettieren den Brief an liebe Brieffreunde.
Briefe an "Nicht-Füller-Nerds" halte ich deutlich dezenter / einfarbiger und dem Anlass des Schreibens angemessen. Hierfür verwende ich gerne zum Briefpapier passende Umschläge, weil es in meinen Augen edel aussieht.
Spannend, wie unterschiedlich die Vorlieben bei Briefpapier und Umschlägen sind. Ich freue mich auf weitere Anregungen,
Dagmar
Freude am Schauen und Begreifen ist die schönste Gabe der Natur. (Albert Einstein)
