Meine Pelikano-Modell-2-Story

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Pelikano Modell zwo
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Meine Pelikano-Modell-2-Story

Beitrag von Pelikano Modell zwo »

Hallöchen zusammen,

ich bin kein Füllhalter-Sammler. Eigentlich wollte ich nur aus Nostalgiegründen schon länger wieder ein Pelikano Modell 2 haben, weil ich anno 1968 mit diesem das Schreiben lernte. Die Preise in der Bucht schreckten mich jedoch ab. Bei einer zufällig entdecken Auktion schoß ich mir dann doch einen für kleines Geld - optisch absolut top, aber als defekt angeboten, eingetrocknet und tintenverschmiert. Das kriegste doch wieder hin, dachte ich. Ich wässerte und zerlegte ihn - Feder raus, Tintenleiter raus. Alles schön blitzsauber gemacht, Patrone rein, er schrieb wieder (wenn auch ein wenig kratzig). Aber nicht lange, dann versiegte der Tintenfluß und das dauernd. Mir kam es vor, als sitzt die Patrone zu locker und ich wollte das Teil mit dem Tintensichtfenster aus dem Griffstück herausschrauben. Dass diese Aktion bei diesem Pelikano aber voll in die Hose geht, weil eingeklebt, wusste ich nicht - Griffstück geschrottet.

Dann kaufte ich mir in der Bucht wieder einen günstigen, der einen Kappenriss und eine Macke am Schaft hatte, denn ich brauchte nur einen Teileträger. Vom Griffstück war ich allerdings optisch enttäuscht, die Griffrillen waren kaum noch sichtbar und der verchromte Ring am Sichtfenster hatte deutliche Gebrauchsspuren. Auf den Bildern konnte man das nicht erkennen.

Nun folgte der dritte und letzte Streich: Auf Kleinanzeigen entdeckte ich einen, der optisch sehr gut aussah, aber auch seinen Preis kostete. Gekauft, aber die Feder war keine originale von Pelikan (Aufdruck fehlte). Außerdem war das wohl eine "Tintenspar-Ausführung", denn sie schreibt sehr trocken. In der Bucht bietet jemand noch Pelikan-NOS-Federn an. Also ein neue Feder in Strichstärke F gekauft. Nun habe ich einen superschönen Pelikano Mod. 2 mit Originaletui, der auch butterweich schreibt. Wenn man denn richtig mit einem Füller umgehen kann, was bei mir nach über 50 Jahren Kugelschreiber-Gebrauch nicht mehr der Fall ist. Jetzt übe ich tatsächlich täglich wieder wie in der Schule damals die lateinische Ausgangsschrift. Leider zittere ich etwas, zumindest bis ich mich eine Weile eingeschrieben habe. Meine normale Handschrift finde ich katastrophal.

PS: Euer Forum ist toll, das hätte ich mal vor meiner ersten Griffstück-Pleite finden sollen ;)

Gruß, Nobby
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Andreas_Hannover
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Re: Meine Pelikano-Modell-2-Story

Beitrag von Andreas_Hannover »

Soso, Du bist kein Sammler... Na, dann warte mal ab :D
Jedenfalls herzlich willkommen hier im Forum!
Gruß Andreas
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pelifan
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Re: Meine Pelikano-Modell-2-Story

Beitrag von pelifan »

Hallo Nobby,
danke für Deine Geschichte! Ja, mit so einem habe ich in Anfang der 80er Jahre auch noch geschrieben... Mein Exemplar gibt es nicht mehr - aber der von meinem Mann liegt heute in der Vitrine :).
Wer weiß, ob Dich vielleicht doch mal ein weiterer Füller zum Kauf animiert? Hier reinzuschauen ist gefährlich ;) .
Grüße von Cordula
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Ein Optimist ist jemand, der Kreuzworträtsel mit Tinte löst.
(Marcel Achard, 1899-1974)
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