Traumatisches Erlebnis mit Lamy - F-Feder schreibt wie M-Feder!!!

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Reorx
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Re: Traumatisches Erlebnis mit Lamy - F-Feder schreibt wie M-Feder!!!

Beitrag von Reorx »

Lieber Klecks,

Deine Geschichte griff mir an´s Herz. Nie zuvore bin ich einem Menschen begegnet, dem Lamy so übel mitgespielt hat. Ah dräuen auch noch die grauen Wolken über Deinem Haupte, so folgt auf Regen doch stets Sonnenschein. Im Falle der Lamy Stahlfeder könnte dieser sich schon in Form eines Blättchens Schleifpapier in Deinen Gefilden materialisieren. Mithilfe eines so vortrefflichen Werkes der Ingeniaurskunst wie ein Schleifpapier es darstellt, sollte es ein leichtes sein das Schreibkorn zu bändigen, doch zuförderst wäre es in Anbetracht Deines Ungemachs auch trefflich die Tinte und Papierwahl zu überdenken. Einer meiner Testblöcke wurde von mir auserkoren als erster mit neuen Federn in Kontakt zu kommen, da er so durstig ist, als wäre er Toilettenpapier.
Jedweder für Füllhalter taugliche Block sollte hier Deinen Ansprüchen genügen, wenn auch die Tinte nicht auf der nassesten Seite liegen möge :).
Bücher kommen an Stellen, an die Filme nie hinkommen...
Klecks
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Re: Traumatisches Erlebnis mit Lamy - F-Feder schreibt wie M-Feder!!!

Beitrag von Klecks »

Ich freue mich über Anteilnahmen hier. Ich bin wirklich froh!!!

Heute kam die EF - Feder für den Lamy Safari. Ich habe sie aufgesteckt. Sie schreibt gut und flüssig, weniger kratzig als die des Faber Castell Grip 2010 F.

Ich stelle jedoch fest, dass die EF des Lamy und die F des Faber identisch dick sind. Somit sind die Federn von Safari wohl etwas dicker ausgelegt. Ich habe extrem wissenschaftliche Tests angestellt!!!

Müsste ich zwischen beiden o.g. Modellen wählen, würde ich mich für den FC Grip entscheiden.
Ich finde es extrem diktatorisch und bedrängend, dass Lamy mit dem Griffstück vorschreibt, wie der Stift zu halten ist. Ich weiß, das ist das Konzept, trotzdem. Ich mag am liebsten Füllhalter, wo das Griffstück einfach rund ist. Rund!

Auch wenn der Faber Castell etwas kratzt, bevorzuge ich diesen, weil durch das leichte Kratzen eine Erdung des Schreibenden entsteht, der Faber Castell fühlt sich beim Schreiben mehr nach Handwerk und somit etwas utilitaristischer an.

Was mich auch extrem vestört ist, dass, wenn ich den Safari öffne, die Feder IMMER unten, also verkehrtherum ist.
Andere Füller kann ich instinktiv so öffnen, dass die Feder meist richtig ist. Aber den Safari muss ich jedesmal erst mühsam drehen, was so verwirrend ist, dass das, was ich aufschreiben wollte, sofort wieder in diesem Moment der Orientungslosigkeit vergessen ist.

So.
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Pelle13
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Re: Traumatisches Erlebnis mit Lamy - F-Feder schreibt wie M-Feder!!!

Beitrag von Pelle13 »

Das ist ja mal wieder echt trollig hier - sooo viel Sturm im Tintenglas für einen Füller bzw eine Marke, die von Anfang an gar nicht in Frage kam.

Als Quintessenz bleibt die philosophische Frage: kann ein Füller diktatorisch sein? Kann ein Griffstück diktatorisch sein? Oder kann gar eine Feder diktatorisch sein?
Freude am Schauen und Begreifen ist die schönste Gabe der Natur. (Albert Einstein)
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