Moin,
genau mbf's Aussage kann ich auch unterstreichen.
Dokumentus ist eine sehr fließfreudige Tinte und ich habe gleiche Erfahrungen gemacht, bei einem Preppy, den ich als Eyedropper genutzt hatte, bei einem Pilot Custom 823 mit recht offenem Ebonit Tintenleiter in Verbindung der Dokumentus, oder Iroshizuku Tsuki-Yo / Take-Sumi, welche auch sehr fließfreudig sind.
Das Prinzip wurde ja beschrieben.
Wie du damit bestmölglich umgehen kannst:
- Füller stets aufrecht lagern (in ein Glas oder Stifteköcher stellen) mit Feder nach oben
- Bei Nutzung wenn er noch kühler ist, zunächst den Tintentankbereich umfassen und mit Feder nach oben zeigend in der Hand halten, um ihn zu erwärmen - die Kappe ggf. abnehmen und schauen, ob sich Tinte oben raus drückt (das passierte leider bei meinem Magna Carta Mag600 als Eyedropper befüllt, da bei dem die Konstruktion des Belüftungskanals am Tintenleiter das ein wenig begünstigt)
also zur Vorsicht ein Papiertuch bereit halten, um eine Sauerei abzuwenden
- dann einfach die Feder senkrecht nach unten halten und beobachten was passiert
= bei meiner Konstellation Pilot Custom 823 / 3-Slit Ebonit Tintenleiter / Dokumentus oder andere fließfreudige Tinte, bildet sich ob kalt oder warm recht schnell ein Tropfen, sobald ich den aber dann ein wenig schräg halte, wie zum Schreiben, geht der Tropfen bei meinem Füller zurück - außer er bildet sich, weil von hinten die sich aufwärmende / ausdehnende Luft die Tinte raus drückt,
in dem Fall die Feder wieder aufrecht nach oben halten und mit dem Finter sachte gegen das Griffstück tippen, um mögliche Luftblasen zu lösen, dass sie nach oben raus können - Tank/Schaft weiter in der Hand halten zum Erwärmen.
und dann nochmal probieren.
Du merkst schnell, ob dir das auf Dauer gefällt, oder zu umständlich ist.