Positionierung des Papiers

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Gast1
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Re: Positionierung des Papiers

Beitrag von Gast1 »

Rubato hat geschrieben:
01.07.2026 16:25
Gast1 hat geschrieben:
01.07.2026 16:18
ich habe wieder von 9 bis 3 geschrieben. ......... ein Schwellzug ist ein Abschwung, der ist nicht "waagerecht". Und wer mit einer Spitzfeder den Schwellzug als Aufschwung hinbekommt, der braucht dazu überhaupt keine Feder mehr.
irgendwas an meiner Formulierung scheint dich ja extrem zu triggern. ...
Ich würde mal nicht alles so ernst nehmen, insbesondere wenn ich es schreibe. :) Letztendlich liegt's am Anspruch an das Projekt. Wenn das ein kalligraphischer ist, dann ist das ein schreibtechnisch hoher. Mit der Kurrent befassen sich aber viele Leute aus unterschiedlichen Gründen. Und wenn das hier mal das Land der Dichter und Denker war, dann war das ihre Schrift.
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Rubato
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Re: Positionierung des Papiers

Beitrag von Rubato »

Gast1 hat geschrieben:
01.07.2026 21:02
Ich würde mal nicht alles so ernst nehmen, insbesondere wenn ich es schreibe. :)
ich will nur keinen verärgern, schon gar nicht bei diesem Wetter! ;)

Zu den Kurrent Schreibenden, einiges hier in der Nähe, Abbenburg, Corvey oder der Mallinckrodthof, hat mein Interesse für die Texte und die Schrift früh geweckt. Ein Deutschlehrer von mir hatte ein starkes Interesse an den Texten und uns gerne dafür zu begeistern versucht uns die Originale anzuschauen. Aber eigentlich waren es die bäuerlichen Aufzeichnungen meines Opas, die ich als Kind schon schön fand. Der schrieb Kurrent. Also die Dichter, die Denker und auch der brave Bauersmann.

Gruß,
Thomas
Wenn mein alter Lehrer wüsste, das ich mittlerweile zum Vergnügen schreibe :D
Gast1
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Re: Positionierung des Papiers

Beitrag von Gast1 »

Rubato hat geschrieben:
02.07.2026 8:28
... ich will nur keinen verärgern, schon gar nicht bei diesem Wetter! ;) ...
Kurrentfreunde können mich gar nicht verärgern. Die aktuelle Brause Rosenfeder ist sehr flexibel und nicht sehr spitz, manche haben damit Schwierigkeiten, weil sie die zu begeistert aufsetzen, dann flext die Spitze bevor die Tinte Kontakt zum Papier hat und dann geht die Tinte im Federspalt nach oben statts nach unten. Aber wenn Du damit zurechtkommst ist es gut. Bei so einer schrägen Schwellzugschrift schreibt man die Feder in Normalstellung stark über den rechten Federbacken (Rechtshänder), der hüpft dann und man ruiniert die Feder (letzteres ist bei Füllern aber ein expansiveres Problem :) ). Die Feder mit einem Obliquefederhalter schräg zu stellen ist für Kalligraphie gut, allerdings war das höchstwahrscheinlich nicht das verbreitetste Schreibgerät im 19. Jh.. Mit einem etwas alltäglicheren Anspruch kann man das Schreibblatt auch so weit gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis die Federbacken etwas gleichmäßiger belastet werden, dann muss man halt die Linienführung anpassen, weil das Blatt nicht mehr parallel zur Tischkante liegt.
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