Parker Jotter - ist er noch was er war?

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Klecks
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Parker Jotter - ist er noch was er war?

Beitrag von Klecks »

Geliebtes Forum.

Ich habe einen Parker Jotter Kugelschreiber, der bestimmt schon uralt ist, vielleicht 10 Jahre oder noch älter oder sogar noch viel älter. Es handelt sich um die Ausführung in komplett Silber.

Es ist ein sehr schöner Kugelschreiber!!!

Ich überlege, mir noch zwei weitere zu kaufen, frage mich aber, ob die Fertigungsqualität noch die ist, die sie mal war. Bei aktuellen Jotter Modellen in Silber.

Eine weitere Frage: Ich bin nicht wirklich glücklich mit den Parker Minen, die schreiben mir nicht satt genug. Gibt es hier bessere, flüssigere oder flutschigere Alternativen? Kann ich theoretisch auch irgendwelche Rollerball (!) Minen einsetzen, die dann ja mehr an Füllhalter kommen.

Oder gibt es Jotter Rollerballs, die dem Jotter Kugelschreiber baulich entsprechen, sodass das Handling und die Haptik erhalten bleibt? Idealerweise in komplett Silber?

Hilfe!
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Pen-Tagon
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Re: Parker Jotter - ist er noch was er war?

Beitrag von Pen-Tagon »

Die Parker Großraumminen tragen die Bezeichnung "G2" und werden als G2 von vielen anderen Herstellern produziert. Parker hat hier einen Standart etabliert.

Hier im Forum gibt es reichlich Lesestoff. Gerne empfohlen werden z.B. Schneider 755 XB oder EasyFlow 9000. Schmidt Technology stellt auch tolle Minen her.
Gruß
Knut
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Edelweissine
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Re: Parker Jotter - ist er noch was er war?

Beitrag von Edelweissine »

Ich empfehle diese weich schreibende Kugelschreibermine, schreibt etwas breiter, aber sehr satt und passt in jeden Eurostandard-Kugelschreiber.
https://schneiderpen.com/de/produkte/ku ... 755/175503
Gruß,
Heike
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pradella2
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Re: Parker Jotter - ist er noch was er war?

Beitrag von pradella2 »

Ich würde keine aktuellen Jotters kaufen, sondern antiquarische Modelle vor 1980. Die findet man mit etwas Glück in den üblichen Grabbelkisten oder überquellenden Stiftbechern auf dem Flohmarkt, bei Oma in der Küchenschublade oder gar in Sechzigerjahre-Ferienwohnungen auf den phäakischen Inseln
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IMG_3534-compressed.jpeg (493.75 KiB) 1150 mal betrachtet
und zwar mit rotierender Werbung westdeutscher Bauunternehmen aus Mannheim. Absoluter Wahnsinn.
Warum vor 1980? Weil 1980 mal wieder eine Einsparungswelle rollte und die bis dahin aus Messing gefertigten Gewinde zwischen Korpus und Griffstück durch schnöde, grobe Plastikgewinde ersetzt wurden. Die Modelle aus dem Zeitraum zwischen 1973 und 1980 haben einen wie ich finde sehr attraktiven Clicker, der (in einer kleinen Vertiefung) das klassische Parker – Logo trägt. Sehr empfehlenswert!

Solltest Du tatsächlich so ein Werbemodell mit Sichtfenster finden, müsstest Du Dir beim Minenwechsel allerdings eine neue Werbung basteln (Ausdruck auf dünnem Papier um die neu eingesetzte Mine kleben). Die Slider-Minen sind Klassen besser als die Minen von Parker.
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Entschleuniger
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Re: Parker Jotter - ist er noch was er war?

Beitrag von Entschleuniger »

Moin, ich habe mir mal vor einiger Zeit den Spaß gemacht einen Jotter von Amazon zu kaufen und dazu passend den Jotter von Aliexpress. Pure Neugier…
Im vergleich hätte ich behauptet,der Alijotter wäre das Original. Die Oberflächenverarbeitung und das Klicken waren beim Fakejotter
deutlich besser.

Man sollte wirklich versuchen einen guten „alten“ beschaffen.

LG
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Pelikano Modell zwo
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Re: Parker Jotter - ist er noch was er war?

Beitrag von Pelikano Modell zwo »

Entschleuniger hat geschrieben:
24.06.2026 22:34
Man sollte wirklich versuchen einen guten „alten“ beschaffen.
Ich hatte mal einen noch echten, stabilen Jotter in einer Art Türkis aus den 60er-Jahren. Leider verschwand er irgendwann spurlos oder er hat "Beine bekommen".

Gruß, Nobby
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pradella2
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Re: Parker Jotter - ist er noch was er war?

Beitrag von pradella2 »

Auch wenn es ein wenig off topic ist (einen eigenen Faden für den Jotter habe ich bisher nicht gefunden), hier eine Frage in die Runde: Heute fand ich in einer der oben genannten Grabbelkisten einen cap actuated Jotter. Tony Fischier beschreibt ihn als 1962 erschienenes Modell „61“. Mehr Informationen, außer einem wehklagenden Post auf reddit, habe ich nicht finden können. Einen Datecode auf dem Stift auch nicht. Einziger Hinweis auf das ungefähre Alter ist die Tatsache, dass er noch ein Feingewinde mit Messinggegenstück hat und mithin vor 1980 produziert worden sein muss. Wer weiß mehr?
IMG_5146-compressed.jpeg
IMG_5146-compressed.jpeg (436.99 KiB) 951 mal betrachtet
richard545
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Re: Parker Jotter - ist er noch was er war?

Beitrag von richard545 »

Vor einiger Zeit verwendetet ich einen Parker Jotter Bond Street Black Füller. Eigentlich machte dieser einen guten Eindruck. Allerdings lief die Tinte oft in die Kappe, was dann beim Aufstecken dieser, naja ... . Für unterwegs konnte ich ihn also nicht gebrauchen, was ja eigentlich ganz praktisch gewesen wäre. Ich gab ihn irgendwann fort und merkte mir, dass ich von Parker nix mehr kaufe, weil mir das Geschmiere wirklich gereicht hat. Ich hatte ja den Vergleich mit anderen zum Teil preiswerteren Schulfüllern, die wesentlich besser waren bzw. sind.
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TomSch
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Re: Parker Jotter - ist er noch was er war?

Beitrag von TomSch »

Hallo.

Du schließt also von einem günstigen Parker-Füller, der aus nicht näher bekannten Gründen nicht funktionierte wie er sollte, nicht nur auf alle günstigen Parker-Füller, sondern generell auf die Marke Parker, die du deshalb komplett meiden wirst?
Hm.
Wenn du also einmalig von Marke X ranzige Butter hattest, eine Scheibe schlecht gewordener Wurst, ein umgekipptes Milchprodukt, verschimmeltes Brot, einen defekten Föhn, ein Auto, dann ...? Denk mal drüber nach. ;)

Tschö, Thomas
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richard545
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Re: Parker Jotter - ist er noch was er war?

Beitrag von richard545 »

Nö, da interpretierst Du etwas hinein. Es war halt keine so tolle Erfahrung mit der Marke. Aber da es ja reichlich andere Möglichkeiten gibt, sah ich eben keine Notwendigkeit mich weiter mit Parker zu befassen. Warum auch?
Nitschewo
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Re: Parker Jotter - ist er noch was er war?

Beitrag von Nitschewo »

Weil die Marke eine lange Entwicklungsgeschichte mit einigen ikonischen Füllermodellen hat, die Auswirkungen auf die gesamte Branche hatte, beispielsweise. Klar bleibt es jedem selbst überlassen, worauf er den persönlichen Fokus setzt und womit er sich beschäftigt. Aber wenn man sich für Schreibgeräte interessiert, kommt man an der Marke kaum vorbei.
Viele Grüße

Bianka

"Blessed are the cheesemakers!" Monty Python
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TomSch
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Re: Parker Jotter - ist er noch was er war?

Beitrag von TomSch »

Tach zusammen.

Also ich las Folgendes in deinem letzten Beitrag:
... und merkte mir, dass ich von Parker nix mehr kaufe ...
Und das ist definitiv eine Verallgemeinerung von einem Einzelfall aus, wie ich schon feststellte.
Die Ursache für das "Fehlverhalten" des Füllers kann ein Fertigungsmissstand gewesen sein oder auch einen ganz anderen Grund gehabt haben. Das bleibt ungeklärt und ist damit müßig zu diskutieren. Aber gut.

Ich kann aus eigener Erfahrung mit der Marke sowohl Bianka - als auch Christof und vielen anderen hier im Forum - nur zustimmen. Als Füllerbegeisterter kommt man an vielen Modellen von Parker und damit auch an der Marke selbst nicht vorbei. :P

Tschö, Thomas
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richard545
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Re: Parker Jotter - ist er noch was er war?

Beitrag von richard545 »

Du siehst den Zusammenhang vielleicht nicht. Keineswegs traf ich generell eine Entscheidung, alle Produkte von Parker nicht toll zu finden. Historische Pens von Parker und sicher auch einige aktuelle, würde ich sicher gerne haben können, weil sie mir sehr gefallen. Jedoch bin ich nie in der Lage gewesen, diese haben zu können. Im Rahmen meiner begrenzten Mittel, ist allerdings nix interessantes bei Parker für mich dabei. Der Jotter war ja übrigens auch nicht defekt, hatte aber diesen enormen Tintenfluss ... Sonst ein wunderschönes Schreibgerät, keine Frage. Nö, nix kaufen bedeutet nicht, dass ich die Marke gering schätzen würde, auch wenn die Erfahrung für mich nicht berauschend gewesen ist. Und wie gesagt, sind mir andere erfreulicher aufgefallen. Das ist alles. Schließlich ist es mir erst recht nicht möglich, mir alle tollen Stifte dieser Welt zu kaufen. Da muss man sich auch mal entscheiden. :)
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TomSch
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Re: Parker Jotter - ist er noch was er war?

Beitrag von TomSch »

Tach!

Okay. Ich las in deiner Vorstellung von deinen begrenzten Mitteln. Dann könnte ich dir von Parker beispielsweise einen historischen 17 oder 21 empfehlen. Die kann man aufgrund ihrer Häufigkeit oft für einen recht günstigen Preis bekommen. Und wenn sie nur gebraucht, ansonsten jedoch funktionstüchtig sind, hast du phantastische und grundsolide Arbeitstiere, die dir noch lange Freude bereiten. :idea:

Tschö, Thomas
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