Da sich niemand anderes gemeldet hat, antworte ich selbst mit weiteren Erfahrungen:
- Weiteres Baden in Petroleum hat keine neuen Fortschritte gebracht. Nur die Lackierung an den Schieberknöpfen hat sich weiter abgelöst.
- Als verschärfte Maßnahme habe ich es mit einem Ultraschallbad und dem Reinigungsmedium Isopropylalkohol probiert - angeblich besonders intensiv wirksam (-> Google KI) bei Minen-Verkrustungen. Leider keine weiteren Erfolge. Die Lackierungen haben sich noch intensiver abgelöst, aber die Vorschubstößel der 2mm-Minenträger sind nach wie vor in ihrer komplett zurück gezogenen Stellung blockiert. Der Minenträger lässt sich um ca. 30 Grad drehen - das dürfte dem mechanischen Spiel zwischen dem blockierten Stößel und der Gewindeführung entsprechen.
Fazit: Ultraschallreinigung, speziell mit Isopropanol, eignet sich bestens zum Entfernen von Lack, hilft bei mechanischen Problemen aber nur beschränkt weiter.
Gibt es wirklich niemanden, der schon Erfahrungen mit der Reinigung/Gangbar Machung von Mehrfarben-Drehbuntstiften machen konnte???