Bitte um Beratung, was meine neue OBB-Feder angeht

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Strombomboli
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Bitte um Beratung, was meine neue OBB-Feder angeht

Beitrag von Strombomboli »

Ende August ist ein Batzen Geld ins Haus gekommen, und weil das in der Tasche brannte, habe ich mir Anfang September einen M605 gekauft. Er war in der Zwischenzeit schon zweimal beim Pelikan-Service, bis er ohne Zicken schrieb, und am Ende haben sie mir auch eine OBB-Feder geschickt, aber ich bin gar nicht froh. Ich habe eine Schreibprobe angefertigt (und erst hinterher festgestellt, daß es schon einen Thread über neue OBB-Federn gibt, nämlich hier) und wäre euch dankbar, wenn ihr mal draufschauen könntet. Ich hoffe, es ist zu erkennen, was ich meine. Die alten Federn schreiben auch viel weicher!
Iris

Mein Avatar ist ein Gemälde von Ilja Maschkow (1881-1944): Selbstporträt; 1911, das in der neuen Tretjakow-Galerie (am Krimskij Wal) in Moskau hängt, wo ich es fotografiert habe.
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Andi36
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Re: Bitte um Beratung, was meine neue OBB-Feder angeht

Beitrag von Andi36 »

schon im Vergleich Deiner beiden Silvexa sieht man, wie unterschiedlich der Federschliff ausfallen kann. Dein M605 liegt irgendwo dazwischen, soweit man das angesichts der verschiedenen Tinten sagen kann - die haben nämlich auch großen Einfluss auf das Schriftbild.
In jedem Fall würde ich sagen, dass Deine Silvexa, aber auch der Lamy einen prägnanteren Schliff aufweisen. Das Schriftbild des 605 kommt irgendwie verwaschen und Uneinheitlich rüber. Mal zeigt es Linienvarianz, mal nicht.

Mir gefallen die alten Federn in der Regel besser. Die neuen OB/OBB/Italic (nicht nur von Pelikan) enttäuschen mich - ich habe schon einige umgeschliffen.

Andreas
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Strombomboli
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Re: Bitte um Beratung, was meine neue OBB-Feder angeht

Beitrag von Strombomboli »

Vielen Dank!

Man muß halt auch die Feder finden, die zur eigenen Schrift paßt, und das tut diese nicht; es freut mich, daß du das auch siehst.
Iris

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Holunderbeere
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Re: Bitte um Beratung, was meine neue OBB-Feder angeht

Beitrag von Holunderbeere »

Hallo Iris,

Ich habe von Pelikan OB, OBB und O3B ausprobiert und sie waren allesamt sehr massig und "unhandlich" eben weil sie trotz oblique-Schliff fast kugelig sind. Ich habe allerdings auch das Gefühl, dass meine O3B ein bisschen schmaler ist als meine 3B. Kann auch am Winkel liegen, ich habe die Spitze nie nachgemessen.

Aufgrund der Unhandlichkeit und weil sie zudem auch noch Problemchen hatten (eine hat klickende Geräusche von sich gegeben und hatte Anschreibprobleme und die anderen hatten auch irgendwas) sind sie alle recht schnell unters Messer bzw. den Schleifstein gekommen und dank John Sorowka sind sie jetzt echte Lieblinge. Gefühlt haben sie jetzt nur noch die Hälfte Material an der Federspitze.

Vielleicht auch eine Option für Dich? Natürlich ein zusätzlicher Einsatz, aber dann kannst Du genau sagen, wie Du die Feder gerne hast.

Viele Grüße,
Barbara
Füllerliebhaberin, Vollblutbibliophile & halbseidene Buchbinderin. Internetpräsenz inner Mache. :)
Der Füllerblog der Holunderbeere: http://thesebeautifulpens.blogspot.com
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Strombomboli
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Re: Bitte um Beratung, was meine neue OBB-Feder angeht

Beitrag von Strombomboli »

Liebe Barbara,

das ist nun sehr interessant, daß Du John Sorowka erwähnst, weil ich seit Tagen darüber nachdenke, ihm einen Feder zum Breitschleifen zu schicken, allerdings nicht diese ...

Nun werde ich das Nachdenken etwas erweitern. Vielen Dank für den guten Rat!

Viele Grüße von

Iris
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