Eine Sorte oder viele Sorten

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Himmelsschreiber
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten

Beitrag von Himmelsschreiber »

Von dem beschrifteten Kraftpapier würde ich je gerne eine Probe als Scan oder Foto sehen,
da bin ich neugierig.
Positive Grüße vom
Himmelsschreiber
mattg
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten

Beitrag von mattg »

Himmelsschreiber hat geschrieben: ↑
04.09.2026 10:54
Von dem beschrifteten Kraftpapier würde ich je gerne eine Probe als Scan oder Foto sehen,
da bin ich neugierig.
Kann ich die Tage gerne mal abfotografieren (einen Scanner habe ich nicht). Allerdings hab ich gerade keine Standardtinte wie Königsblau hier, damit man die Farbänderung durch das recht dunkle Papier einschätzen kann. Aber zumindest Lamy Blauschwarz als "Allerweltstinte" kann ich mal draufpacken und dann noch 3-4 andere Tinten.
Gruß,
Matthias
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Frau MBr
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten

Beitrag von Frau MBr »

Hallo Matthias,

Das macht mich auch neugierig. Lässt sich das auch noch beidseitig beschreiben oder scheint es dafür zu stark durch?

Viele Grüße, Micha
Vernunft war da ... bis zum nächsten Füller.
mattg
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten

Beitrag von mattg »

Frau MBr hat geschrieben: ↑
04.09.2026 12:05
Das macht mich auch neugierig. Lässt sich das auch noch beidseitig beschreiben oder scheint es dafür zu stark durch?
Es lässt sich prinzipiell schon beidseitig beschreiben, allerdings hat eine Seite eine Beschichtung, damit die Farbe beim Malern nicht so schnell durchnässt. Diese Seite ist etwas glänzend, lässt sich mit Füllertinte aber trotzdem gut beschreiben.

Ich schau mal, ob ich das auf Fotos irgendwie anschaulich zeigen kann.
Gruß,
Matthias
mattg
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten

Beitrag von mattg »

Hab mal auf die Schnelle ein kleines Beispiel erstellt. Zu einer detaillierten Betrachtung und mehr Fotos komme ich evtl. am Wochenende.

Auf dem Übersichtsbild sieht die Rippung "schlimmer" aus, als sie in Wirklichkeit ist, liegt vermutlich am dunklen Hintergrund...

Bild

Bild
Gruß,
Matthias
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Frau MBr
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten

Beitrag von Frau MBr »

Hallo Matthias,

Danke für die Bilder! :) Das sieht schon mal gut aus.

Mich würde natürlich noch interessieren, wie die Rückseite davon aussieht. Falls Du davon auch ein Foto gemacht hast, könntest Du es bitte noch hochladen?

Und eine Frage lässt mich nicht los: was treibt einen dazu, Maler-Abdeckpapier mit Füller zu beschreiben? Hattest Du Papiermangel zu Hause? :lol:

Viele Grüße, Micha
Vernunft war da ... bis zum nächsten Füller.
mattg
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten

Beitrag von mattg »

Rückseite wird nachgeliefert :)
Frau MBr hat geschrieben: ↑
06.09.2026 12:22
Und eine Frage lässt mich nicht los: was treibt einen dazu, Maler-Abdeckpapier mit Füller zu beschreiben? Hattest Du Papiermangel zu Hause?
Eher das Gegenteil :D Ich mache sehr viel Origami, und wenn es etwas komplexer wird, als der altbekannte Kranich, braucht man dünnes aber stabiles Papier in bis zu 70x70cm. Da sammelt sich in den Jahren allerlei aus Allerwelt an, und manchmal wird auch eins zum Beschriften getestet.
Gruß,
Matthias
richard545
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten

Beitrag von richard545 »

Erstmal wirkt es schon recht interessant. So dünnes Papier ist sonst sicher auch teurer. Fraglich ist jedoch, womit es imprägniert ist. Also, taugt das wirklich für Briefe? Weiter ist Alterungsbeständigkeit auch ein Punkt, den ich bei so einem Wegwerfprodukt nicht erwarten würde. Dann nützt ja dokumentenechte Tinte nicht viel.
Freundliche Grüße

Richard
Himmelsschreiber
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten

Beitrag von Himmelsschreiber »

Guten Abend geehrte Mitforistinnen und Mitforisten
Floyd hat geschrieben: ↑
22.06.2026 0:01
Ganz vergessen: Ich habe einige Karten für diverse Anlässe von Martin Schröder (Druckerey/Letterpress, Berlin). Vor Jahren habe ich von ihm je einen Bogen von drei oder vier Briefpapieren bekommen, zusammen mit diversen anderen Papiersachen in einer Mustermappe, die es anscheinend leider nicht mehr gibt. Diese Briefpapiere habe ich nicht beschrieben, die liegen mit den anderen Sachen in der Holzschatulle, die jetzt fast doppelt so viel kostet wie damals. :shock:
Das Zitat greife ich gerne auf, auch ich habe inzwischen ebenfalls Karten von Herrn Schröder bestellt und verwendet. Dazu sein
Buch "Stilkunde d. kl. Drucksachen". Eine spannende Welt.

Briefpapiere mit dem eigenen Namen drauf sind etwas Besonderes, legen dann aber auch in Richtung "Eine Sorte" fest.
Positive Grüße vom
Himmelsschreiber
mkellner_rgb
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten

Beitrag von mkellner_rgb »

Himmelsschreiber hat geschrieben:Briefpapiere mit dem eigenen Namen drauf sind etwas Besonderes, legen dann aber auch in Richtung "Eine Sorte" fest.
Servus Himmelsschreiber,

bei mir ist das ganz anders gelaufen. Ich hab mir vor ein paar Jahren 200 Bogen mit Namen und Strasse drucken lassen, 90g, und dachte auch das ich dann ewig bei dem einen Papier bleibe. Ehrlich gesagt war es mit meinem Füller aber nur so mittel, die 4001 hat leicht gefedert und ich hab die Bögen dann hauptsächlich für Behördenkram genommen, meist mit Kugelschreiber. Für private Briefe schreibe ich inzwischen wieder auf was anderem, also ganz ohne Aufdruck, und das passt scho.

Gruß Matthias
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The Rob
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten

Beitrag von The Rob »

Himmelsschreiber hat geschrieben: ↑
11.06.2026 8:45
Benutzt Ihr denn immer das gleiche Papier oder wechselt Ihr bei den Papieren ab?
Ist doch klar: Beides!
Ansich bevorzuge ich Tomoe River, und nutze für Briefe eigentlich nur das. Dabei wechsele ich ggf. auch zwischen weiss und creme, weil es manche Tinten gibt die auf einer der Varianten explizit besser aussehen. Für Tintenvergleiche greife ich auch immer zu TR.
Ich habe aber auch andere, dickere Papiere, die ich vor allem dann nutze wenn der Brief an Leute außerhalb der Blase geht; dass TR mittlerweile exklusiver Luxus ist, und kein "labbriges Billigpapier", weiss ja außer uns niemand. Meist sind das dann auch Briefe die auf eine Seite passen.
Im Alltag nutze ich ansonsten noch Collegeblöcke, früher Oxford (aber das neue Papier hat mir zumindest in den ersten Chargen nicht gefallen), oder Clairefontaine. Auf dem Schreibtisch habe ich zwei Memoblöcke von Rhodia in A6 und A7, deren Papier finde ich auch super. Und unterwegs und für Einkaufszettel habe ich einen Reporterblock von Leuchtturm.
Und für mein Abschreibprojekt nutze ich Rhodia Goalbooks. Das ist das einzige meiner Papier das ich nicht unbedingt empfehlen würde, es ist nicht sonderlich randscharf und blutet je nach Tinte auch mal durch. Es ist gerade so an der Grenze dass ich es akzeptieren kann. In dem Fall sind es einzig die bunten Einbände (die genau zu den Einbänden der gedruckten Vorlagen passen) die den Ausschlag geben.

Tinte (und somit fast zwangsläufig auch den Füller) wechsele ich jede Seite. Und bei jedem P.S, P.P.S, usw.
Und getreu dem Motto "einen Spleen darf man haben" ziehe ich das auch bei den nicht-Eingeweihten durch.
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