Vom Kugelfüller zum Rollerball

Kugelschreiber, Tintenroller, Bleistifte etc.

Moderatoren: MarkIV, Zollinger, desas, Linceo, Lamynator

Antworten
Benutzeravatar
mondindianer
Beiträge: 622
Registriert: 20.05.2013 17:39
Wohnort: Wendland

Vom Kugelfüller zum Rollerball

Beitrag von mondindianer »

Vor einiger Zeit kam ein weiterer Kugelfüller auf meinen Tisch, ein Schneider topball. Der weckte sofort mein Interesse, denn mit diesem Typ Schreibgerät hatte ich mich ja erst kürzlich befasst.

Der Hersteller



Kurz ein paar Informationen zum Hersteller, falls die Firma nicht allen geläufig ist. Die Schneider Schreibgeräte GmbH ist ein Familienunternehmen aus Tennenbronn im Schwarzwald (etwa 15 km nord-westlich von Villingen-Schwenningen). Bereits 1938 als Auftragsdreherei von zwei Metall-Mechanikern gegründet, steigen sie 10 Jahre später in die Entwicklung von Kugelschreiber-Minen ein, was sich als sehr erfolgreich erweist. Ab 1957 werden im Spritzguss auch eigene Schreibgeräte entwickelt und vermarktet. Zwei Jahre nach der Vorstellung des Tintenrollers Ball Pentel R50 durch die japanische Pentel Co. aus Japan beginnt 1974 die Rollerball- und Fineliner-Produktion bei Schneider.

Der Stift



Mein Modell ist ein - wie ich glaube - frühes Exemplar dieser Rollerballs. Die genaue Modellbezeichnung kenne ich nicht, eine Datierung ist auch nicht ganz einfach. Eine Anfrage beim Hersteller wurde freundlich beantwortet, Unterlagen aus den 70er Jahren waren aber nicht verfügbar. Ich gehe inzwischen davon aus, dass mein Modell in der Zeit zwischen 1975 und 1977 produziert wurde (die Recherche dazu erspare ich euch).
Schneider topball, darüber eine Werbung für das Schülermodell von 1978
Schneider topball, darüber eine Werbung für das Schülermodell von 1978
1.jpg (500.03 KiB) 379 mal betrachtet
Schaft und Steckkappe bestehen aus fein gebürstetem Stahl. An beiden Enden sind blaue Kunststoffkappen verschraubt. Das Griffstück ist aus glattem, angenehm griffigem Kunststoff ohne sichtbare Pressnaht in derselben Farbe wie die Kappen. Geschlossen ist der Stift 14,2 cm lang, ohne Kappe 12,7 cm. Das Griffstück hat einen Durchmesser von 10,5 cm. Im Gewicht ist er mit 22 g vergleichbar mit dem Lamy Safari.
In guter Gesellschaft: Pelikan 482 strichmattiert, Schneider topball, Parker 45 Flighter
In guter Gesellschaft: Pelikan 482 strichmattiert, Schneider topball, Parker 45 Flighter
2.jpg (357.17 KiB) 379 mal betrachtet

Die Mine



Ich wollte wissen, wie hier die Zufuhr der wasserbasierten Tinte erreicht wird, denn das war ja einer der Schwachpunkte bei den früheren Kugelfüllern. Zunächst einmal haben Minen (im Gegensatz zur Patrone bringt jede Mine das Schreiborgan mit) ja den Vorteil, dass i.d.R. keine Füllvorrichtung notwendig ist, der Tintenfluss also nur in einer Richtung geregelt werden muss. So handelt es sich auch bei diesem Kugelfüller um Einwegminen (dazu weiter unten mehr). Auf meine Anfrage erfuhr ich vom Hersteller "Diese Technologie in Verbindung mit flüssiger Tinte war damals eine große technische und chemische Herausforderung".
Der topball wird mit zwei Minen betrieben - einer Schreib- und einer Ersatzmine. Die Ersatzmine hält die Schreibmine in Position und gibt über eine gefederte Aufnahme hinten im Schaft bei großem Schreibdruck etwas nach.
Drei Generationen von Kugelfüller-Minen: grau ab 1975, transparent (nicht datierbar), aktuell in 2025 (von oben)
Drei Generationen von Kugelfüller-Minen: grau ab 1975, transparent (nicht datierbar), aktuell in 2025 (von oben)
4.jpg (565.75 KiB) 379 mal betrachtet
Die ältesten, grauen Minen enthalten einen Filzstopfen, der mit Tinte getränkt ist. Die Tinte wird über ein Faserbündel, das sowohl im Filz wie auch in der Schreibspitze steckt, an die Kugel geliefert. Alle Minen waren eingetrocknet, ließen sich aber einfach zerlegen, reinigen und nach dem Trocknen neu befüllen. Der Filz kann ca. 0,8 ml aufnehmen, bevor überschüssige Tinte ausläuft. Das entspricht der Füllung einer Standarpatrone. Im Vergleich zu Füllfedern verbrauchen Roller Balls tendenziell weniger Tinte, im Filz bleibt allerdings auch ein unbekanntes Volumen zurück. Aussagen über die Vergleichbarkeit mit Tintenpatronen sind daher schwierig.
Die graue Mine im Detail
Die graue Mine im Detail
4a.jpg (362.09 KiB) 379 mal betrachtet
Die nächste Generation, die eine transparente Hülle hat, enthält flüssige Tinte, die wie bei der vorherigen über ein Faserbündel an die Schreibkugel kommt. Wie bei manchen Kugelschreiber-Minen ist das hintere Ende mit einem Fettstopfen verschlossen, der für den Druckausgleich bei abnehmendem Tintenvolumen hinreichend beweglich ist. Diese Anordnung soll zudem das Auslaufen der Tinte durch den durchbohrten Stopfen hinten verhindern (vgl. dazu z. B. Patent DE972361 vom 25.6.1959). Das erlaubt ein nutzbaren Volumen von 0,8 ml Tinte.
Transparente Mine befüllt (oben) und teilentleert. Der weiße Fettstopfen bewegt sich bei abnehmendem Tintenstand zum Druckausgleich in Richtung Schreibspitze
Transparente Mine befüllt (oben) und teilentleert. Der weiße Fettstopfen bewegt sich bei abnehmendem Tintenstand zum Druckausgleich in Richtung Schreibspitze
6.jpg (396.89 KiB) 379 mal betrachtet
Die aktuelle Minenversion ist mit modernen, komplex geformten Ausgleichslamellen ausgestattet, die um ein längeres Faserbündel liegen, das wiederum in der Schreibspitze steckt. Es passen 0,7 ml Tinte hinein.
Die aktuelle Mine im Detail
Die aktuelle Mine im Detail
4b.jpg (371.64 KiB) 379 mal betrachtet

Die Schlussfolgerung



Die Lösung, die man bei Schneider gegen das Auslaufen und Tropfen von Tinte gefunden hat, besteht also darin, dass die Tinte nicht direkt an der Kugel ansteht, sondern über ein Faserbündel (ähnlich einer Filzstiftspitze) dosiert zugeführt wird. Anfangs war die Tinte in einem Filzstopfen enthalten und konnte nicht auslaufen, aktuell sorgen Ausgleichslamellen für einen kontrollierten Tintenfluss.
Zuletzt geändert von mondindianer am 04.02.2026 21:47, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
mondindianer
Beiträge: 622
Registriert: 20.05.2013 17:39
Wohnort: Wendland

Re: Vom Kugelfüller zum Rollerball

Beitrag von mondindianer »

Der Schreibtest



Bemerkenswert ist, dass das 50 Jahre alte Schreibgerät auch die neuesten Minen aufnimmt, ich ihn daher problemlos weiter benutzen kann. Da ich kein großer Freund von Einmalminen- oder Patronen bin, habe ich mich daran gemacht die alten, ausgetrockneten Minen neu zu befüllen. Bedingung ist natürlich, dass die Schreibkugel nach so langer Zeit drehbar ist. Das habe ich bei den meisten Minen im Ultraschallbad mit Tintenreiniger erreicht.

Die erste, graue Generation lässt sich einfach wiederbefüllen: Stopfen hinten abnehmen, Filz herausziehen, reinigen und trocknen, einbauen und mit dem passenden Volumen Tinte befüllen (kapillares Aufsaugen hat sich nicht bewährt). Einfacher wird das, wenn dieselbe Tinte nachgefüllt werden soll, denn dann entfällt das Reinigen. Die Minen schreiben etwas auf der trockenen Seite, die Schriftbreite ist im mittleren Bereich.

Das Recycling der zweiten, transparenten Minen-Generation gestaltet sich deutlich aufwändiger. Denn neben der eingetrockneten Tinte muss auch der Fettstopfen vollständig entfernt werden.
Ablauf zum Wiederbefüllen einer transparenten Mine
Ablauf zum Wiederbefüllen einer transparenten Mine
5.jpg (484.95 KiB) 378 mal betrachtet
Die gereinigte Mine wird mit Tinte befüllt, anschließend der Fettverschluss eingebracht. Dazu habe ich zunächst eine Wollwachsalkoholsalbe verwendet, die ich gerade im Haus hatte. Die war aber wohl wasserhaltig und daher nicht hinreichend 'tintenabweisend' (vgl. Bild 6 unten). Nach Rücksprache mit dem Apotheker meines Vertrauens habe ich zu weißer Vaseline gewechselt, die komplett wasserabweisend (und ebenfalls völlig unbedenklich) ist. Es wird eine ca. 0,8 mm lange Fettschicht aufgespritzt, mit einem kleinen Kunststoffplättchen abgedeckt und schließlich der Stopfen aufgesteckt.
Schriftproben mit verschiedenen Tinten in transparenter Mine
Schriftproben mit verschiedenen Tinten in transparenter Mine
8.jpg (483.95 KiB) 378 mal betrachtet
Diese Minen schreiben deutlich feuchter, ebenfalls in Strichstärke M. Sheen kann ich auf keinem der Papiere beobachten, der Grundton der jeweiligen Tinten kommt aber sehr schön heraus (die Mine mit der Pilot take-sumi rollt möglicherweise nicht optimal, daher ist der Strich atypisch farbschwach).

Der dritte, aktuell erhältliche Minentyp ist rundum verschweißt und die Hülle lässt sich nicht zerstörungsfrei öffnen. Diese Minen lassen sich dennoch komfortabel neu befüllen: mit einer schmalen Klinge wird die Schreibspitze am Übergang zur Hülle gelockert und mit dem Faserbündel zusammen herausgezogen. Dann kann direkt Tinte über eine Spritze eingefüllt werden. Bei Farbwechsel reinigt man natürlich vorher das Faserbündel. Diese Minen rollen deutlich leichter, je nach Schreibwinkel zeigen sie sogar ein wenig Linienvariation.

Die Schlussfolgerung



Der Kritikpunkt "Wegwerf-Mine" lässt sich - zumal bei aktuellen Minen - also entkräften, denn das Nachfüllen mit der eigenen Lieblingstinte ist mit wenigen Handgriffen und ebenso wenig technischem Geschick möglich, wenn man sich für einen geeigneten Hersteller entscheidet. Möglicherweise passen diese Minen auch in Roller Balls anderer Hersteller, das habe ich nicht überprüft.
Benutzeravatar
mondindianer
Beiträge: 622
Registriert: 20.05.2013 17:39
Wohnort: Wendland

Re: Vom Kugelfüller zum Rollerball

Beitrag von mondindianer »

Ergänzung




Im Vergleich zu diesem 50 Jahre alten Stift wollte ich die Konzepte weiterer Hersteller erkunden. Dazu habe ich einen Schwan Stabilo Easy Start und einen Lamy Balloon Tintenroller mit Lamy T11-Mine aus der Schublade genommen.
Roller-Ball-Minen von Stabilo (unten) und Lamy
Roller-Ball-Minen von Stabilo (unten) und Lamy
9.jpg (509.76 KiB) 373 mal betrachtet
Beide Minentypen lassen sich ohne Aufwand zerlegen. Was mich überraschte: in beiden wird der Aufbau wie in der ersten Generation von Schneider Minen verwendet. Ein Faserbündel steckt in einem tintengetränkten Filz und am anderen Ende in der Schreibspitze mit Metallkugel.
Die Stabilo-Mine ist tatsächlich eher für den einmaligen Gebrauch konzipiert. Der Filz ist ein unzusammenhängendes Wattematerial, der Docht zerfällt nach dem Ausbau sofort in einzelne Fasern. Ein Nachfüllen von Tinte von hinten ist möglich, hat meine Mine aber nicht wieder schreibfähig gemacht.
Die Lamy T11-Mine hat eine Metallspitze, in die der Docht fest eingepresst ist. Der Tintenfilz ist mechanisch stabil, lässt sich leicht ausbauen zum Durchspülen und nimmt nach dem Trocknen bis zu 1 ml neue Tinte begierig auf. Das macht die T11-Mine ebenfalls mehrfach verwendbar.

Zum guten Schluss möchte ich den Bogen schlagen zu meinem Ausgangspunkt - dem Füllhalter mit Kugelspitze. Den ersten Kolbenfüller-Modellen aus den 50er Jahren war kein nachhaltiger Erfolg beschieden. Die Nachfolger (OHTO W 1964, Ball Pentel R50 1972) sind auf Einwegminen beschränkt, erfreuen diesen Füllhalter-Freund also nicht so recht.
Ich konnte in meiner Schublade aber einen Stift ausfindig machen, der eine Kugel-Schreibspitze hat und mit Standardpatronen betrieben wird: der Online Tintenpatronen-Rollerball von 1997.
Online Tintenpatronen-Rollerball im Vergleich zur aktuellen Schneider Mine
Online Tintenpatronen-Rollerball im Vergleich zur aktuellen Schneider Mine
10.jpg (486.18 KiB) 373 mal betrachtet
Das Demonstrator-Modell zeigt im Griffstück die inzwischen wohl üblichen Ausgleichslamellen, auch der Patronendorn sieht normal aus. Weiter zerlegen lässt sich der Schreiber nicht; ob auch hier ein Faserbündel die Schreibkugel versorgt, kann ich nicht überprüfen. Die Schriftbreite ist mittel, eine Linienvariation kann ich nicht feststellen. Die Ausführung ist eher einfach, ausgelegt wohl auf die Zielgruppe Schüler.
Aber immerhin - die Aufgabe ist im Prinzip gelöst. Höherwertige Ausführungen anderer Hersteller sind mir bislang nicht untergekommen - alle mir bekannten Modelle werden mit Einweg-Minen und nicht mit Patronen betrieben.
Benutzeravatar
Pen-Tagon
Beiträge: 903
Registriert: 09.05.2021 7:46
Wohnort: Niederrhein

Re: Vom Kugelfüller zum Rollerball

Beitrag von Pen-Tagon »

Klasse Dokumentation über eine interessante Technik, ich bin begeistert.

Schreibgeräte mit Kugel und herkömmlicher (Füller-)Patrone gibt es nicht viele, neben dem Online sind mir nur noch Pelikan Pina Colada und diverse Schneider (One, Ceod, Voyage, Ray,...) bekannt. Eigentlich Schade.
Gruß
Knut
SpurAufPapier
Beiträge: 4039
Registriert: 13.01.2018 19:55

Re: Vom Kugelfüller zum Rollerball

Beitrag von SpurAufPapier »

Vielen Dank, sehr interessant!
Grüße
Vikka

Das Leben ist zu kurz für schlechte Schreibgeräte
Benutzeravatar
mondindianer
Beiträge: 622
Registriert: 20.05.2013 17:39
Wohnort: Wendland

Re: Vom Kugelfüller zum Rollerball

Beitrag von mondindianer »

Pen-Tagon hat geschrieben:
05.02.2026 0:46
Klasse Dokumentation über eine interessante Technik, ich bin begeistert.

Schreibgeräte mit Kugel und herkömmlicher (Füller-)Patrone gibt es nicht viele, neben dem Online sind mir nur noch Pelikan Pina Colada und diverse Schneider (One, Ceod, Voyage, Ray,...) bekannt. Eigentlich Schade.
Danke, Knut. Danke, Vikka.

Pina Colada und auch Ceod kommen in einer ansprechenden (und haltbaren) Alu-Ausführung, vergleichbar mit dem Lamy AL-Star. Habe ich aber beide nicht.

Und jetzt habe ich doch tatsächlich einen Hersteller von hochwertigen (zumindest preislich ambitionierteren) Patronen-Rollerballs gefunden: J. Herbin hat drei Modelle in verschiedenen Ausführungen im Programm, gefunden bei Appelboom (wo ich nach den Abmessungen von Jowo #6-Federn gesucht habe).

Ist ja nicht so als hätte ich nicht schon seit längerem nach so etwas gesucht... Ist das also auch geklärt :)
Viele Grüße
Fritz
Benutzeravatar
Pen-Tagon
Beiträge: 903
Registriert: 09.05.2021 7:46
Wohnort: Niederrhein

Re: Vom Kugelfüller zum Rollerball

Beitrag von Pen-Tagon »

Ich glaube die Technik hinter all den moderneren Kugelschreibgeräten mit Füllerpatronen ist von Schmidt.

https://www.schmidttechnology.de/produk ... en-roller/

Auf der Seite im ersten Drittel auf "Patronen-Roller-System" klicken.
Gruß
Knut
SpurAufPapier
Beiträge: 4039
Registriert: 13.01.2018 19:55

Re: Vom Kugelfüller zum Rollerball

Beitrag von SpurAufPapier »

mondindianer hat geschrieben:
05.02.2026 20:49
Pina Colada und auch Ceod kommen in einer ansprechenden (und haltbaren) Alu-Ausführung, vergleichbar mit dem Lamy AL-Star.
Der Online Air ist sehr robust (auch der entsprechende Füller, im Gegensatz zu vielen anderen von Online) und liegt in der Hand. Er sieht aber aus wie ein Schulfüller, da ist der Schneider deutlich edler.
Grüße
Vikka

Das Leben ist zu kurz für schlechte Schreibgeräte
Benutzeravatar
mondindianer
Beiträge: 622
Registriert: 20.05.2013 17:39
Wohnort: Wendland

Re: Vom Kugelfüller zum Rollerball

Beitrag von mondindianer »

Pen-Tagon hat geschrieben:
05.02.2026 23:33
Ich glaube die Technik hinter all den moderneren Kugelschreibgeräten mit Füllerpatronen ist von Schmidt.

https://www.schmidttechnology.de/produk ... en-roller/

Auf der Seite im ersten Drittel auf "Patronen-Roller-System" klicken.
Au Backe - bei der Suche nach diesem Patronenrollersystem (PRS) von Schmidt bin ich auf diesen Faden gestoßen, der vor kaum einem Jahr beendet wurde. Das Thema geht sogar zurück bis 2011 - auch wenn einige der Links dort tot sind oder die Produkte inzwischen eingestellt wurden. Das ist einiges an Lesestoff.
Es ändert aber nichts an der Beobachtung, dass es nur wenige Patronenrollerballs außerhalb des Schulbedarfs gibt. Liegt das wohl am Makel "Patrone" oder am Makel "Kugel"?
Viele Grüße
Fritz
Benutzeravatar
mondindianer
Beiträge: 622
Registriert: 20.05.2013 17:39
Wohnort: Wendland

Re: Vom Kugelfüller zum Rollerball

Beitrag von mondindianer »

SpurAufPapier hat geschrieben:
06.02.2026 10:09
mondindianer hat geschrieben:
05.02.2026 20:49
Pina Colada und auch Ceod kommen in einer ansprechenden (und haltbaren) Alu-Ausführung, vergleichbar mit dem Lamy AL-Star.
Der Online Air ist sehr robust (auch der entsprechende Füller, im Gegensatz zu vielen anderen von Online) und liegt in der Hand. Er sieht aber aus wie ein Schulfüller, da ist der Schneider deutlich edler.
Das Schöne daran ist jedenfalls, dass sie alle recht erschwinglich sind. Rollerball-Minen rechnen sich dagegen bei Vielschreibern wie nicht so richtig.
Viele Grüße
Fritz
SpurAufPapier
Beiträge: 4039
Registriert: 13.01.2018 19:55

Re: Vom Kugelfüller zum Rollerball

Beitrag von SpurAufPapier »

mondindianer hat geschrieben:
06.02.2026 11:55
Das Schöne daran ist jedenfalls, dass sie alle recht erschwinglich sind. Rollerball-Minen rechnen sich dagegen bei Vielschreibern wie nicht so richtig.
Ich denke, dass das der Grund ist, warum es fast nur Schulmodelle mit Patronen gibt, hochpreisige aber mit Minen. Schülern wären Minen zu teuer, und Erwachsenen, die solche Roller überhaupt benutzen (geschäftliches Umfeld?) sind Patronen zu umständlich, und für den geringen Verbrauch in Kombination mit ausreichendem Einkommen Minen günstig genug.
Grüße
Vikka

Das Leben ist zu kurz für schlechte Schreibgeräte
Antworten

Zurück zu „Andere Schreibgeräte“