Lamy Patronen-Rollerball

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Astro
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Re: Lamy Patronen-Rollerball

Beitrag von Astro »

BlaueFingerSindToll hat geschrieben:
11.03.2026 21:15
Blau T10.
Ich habe keine Zweifel, dass es mit allen T10 Tinten von Lamy funktioniert. Ich kann mir aber vorstellen, dass der Wechsel der Farbe problematisch sein könnte. Je nachdem, wie der Tintenleiter konstruiert ist. So, dass man sich also gleich zu Beginn für eine Farbe entscheiden muss. Außer man hat mehrere Spitzen zum Tauschen.

Ich bin sicher, dass es bald Tests regnen wird.
Ich liebe den Geruch von Tinte am Morgen.
Sabine
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Re: Lamy Patronen-Rollerball

Beitrag von Sabine »

Der Gedanke mit dem (fehlenden) Schmiermittel ist interessant. Vielleicht wären dann die Lamy Chrystal Inks und die Pelikan Edelsteine genau das Richtige?
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Pen-Tagon
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Re: Lamy Patronen-Rollerball

Beitrag von Pen-Tagon »

Astro hat geschrieben:
13.03.2026 22:53
Ich habe keine Zweifel, dass es mit allen T10 Tinten von Lamy funktioniert. Ich kann mir aber vorstellen, dass der Wechsel der Farbe problematisch sein könnte. Je nachdem, wie der Tintenleiter konstruiert ist.
Nicht nur das. Was passiert bei längerer Nichtbenutzung und dem Eintrocknen der Tinte.

Meinen Stift konnte ich nicht mehr zum Leben erwecken. Da half nichts, was bei einem Füller geholfen hatte. Kein Einweichen, kein Wasser über den Patronenstutzen durchjagen.
Gruß
Knut
Keksi
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Re: Lamy Patronen-Rollerball

Beitrag von Keksi »

Astro hat geschrieben:
13.03.2026 22:53
BlaueFingerSindToll hat geschrieben:
11.03.2026 21:15
Blau T10.
Ich bin sicher, dass es bald Tests regnen wird.
Moin zusammen!

Mein erster Beitrag hier im Forum - fast schon aufregend. Nun zum Thema: Ich habe mir vor einer Stunde den Safari Roll-Ink bestellt und werde gerne ein paar Tests machen und hier präsentieren, wenn der Stift angekommen ist. :)

Ich finde die Idee super, dass man einen Tintenroller mit den "normalen" Patronen betreiben kann. Was ich hier nun aber zum "Schmiermittel" und möglichen Austrocknen gelesen habe, machen natürlich ein bisschen skeptisch. Mal schauen 8-)
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Pen-Tagon
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Re: Lamy Patronen-Rollerball

Beitrag von Pen-Tagon »

Sorry für das eventuelle Missverständnis, mein Stift war nicht von Lamy. Aber da es wohl nur ein System gibt was alle nutzen, dürfte das wahrscheinlich auch für Lamy gelten.
Gruß
Knut
ralph
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Re: Lamy Patronen-Rollerball

Beitrag von ralph »

Hallo,

ich habe ihn heute ausprobiert, ich finde ihn für das Preisleistungsverhältnis sehr ok.

Gekauft habe ich ihn noch nicht, überlege ob ich mir ein oder zwei kaufe als Stift für
Korrekturen und Annotation, also ich würde ihn dann mit rot und grün bestücken.

Gruß
Ralph
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mondindianer
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Re: Lamy Patronen-Rollerball

Beitrag von mondindianer »

Es ist inzwischen wohl Zeit für ein paar Fakten nach so viel theoretischen Bedenken ;)

Der Lamy Safari Roll Ink Pen kam just auf den Markt, als ich mit meinen privaten Umbauten fertig war. Jetzt kann ich also die beiden Varianten miteinander vergleichen.
Das Griffstück hat - wie bei allen Lamy-Tintenrollern - drei Abflachungen im 120°-Abstand. Am hinteren Ende befindet sich das Gewinde für die Schreibspitze. Dadurch ist die Spitze natürlich stabiler als bei meinem Stecksystem. Es wird der Patronendorn der Schreibspitze verwendet, dadurch sitzt die Patrone wenige Millimeter tiefer als im Füllhalter.
In dem neuen Lamy ist das Patronen-Roller-System (kurz PRS) der Schmidt® Technology GmbH aus St. Georgen im Schwarzwald verbaut. Gegenüber dem Standard-System wurde die Patronenaufnahme so verändert, dass sie die proprietären Lamy-Patronen aufnehmen kann.
PRS-Patronendorn für Standard-Patronen and für Lamy-Patronen (von links)
PRS-Patronendorn für Standard-Patronen and für Lamy-Patronen (von links)
Lamy-Anschluss.jpg (257.23 KiB) 58 mal betrachtet
Dieses PRS ist weit entfernt von einem Wegwerf-System - es ist ein veritables Triple aus Schreibspitze, Tintenleiter mit Ausgleichslamellen und Hülse. Falls notwendig, lässt sich auch dieses Triple zum gründlichen Reinigen einfach zerlegen.
Schmidt-Triple mit Feder (Typ FH241, oben) und kompatibel dazu PRS
Schmidt-Triple mit Feder (Typ FH241, oben) und kompatibel dazu PRS
Zwei Triple.jpg (517.92 KiB) 58 mal betrachtet
Mein Patronen-Roller kam mit der 0,7mm-Spitze, die ein eher mittleres bis breites Schriftbild erzeugt. Die alternative 0,5mm-Spitze kann durch das Gewinde im Griffstück einfach ausgetauscht werden. Zu beachten ist, dass die nicht von Lamy erworbenen Einsätze Standardpatronen aufnehmen. Ich habe bei meinem daher die 0,5mm-Spitze in die Lamy-Hülse eingesetzt, so passen jetzt wieder Lamy-Patronen.
Schreibkugeldurchmesser 0,7 mm (links) für mittlere und 0,5 mm für feine Schriftbreite
Schreibkugeldurchmesser 0,7 mm (links) für mittlere und 0,5 mm für feine Schriftbreite
Beide Kugeln.jpg (101.31 KiB) 58 mal betrachtet
Die feinere Kugel verlangt in der Tat etwas mehr Aufmerksamkeit - vergleichbar etwa mit einer japanischen F-Feder. Mitunter macht sie auch ähnliche Geräusche beim Schreiben... Aussetzer habe ich bislang bei drei Füllern im täglichen Einsatz nicht erlebt, und ich habe inzwischen sicher ein Dutzend verschiedener Tinten ausprobiert. Ein Schmiermittel-Problem konnte ich bei keiner dieser Tinten feststellen.
Auf der Lamy-Seite wird der Stift beworben mit "Write more BLUEtiful" und mit dem Hinweis versehen "Ausschließlich mit der T10 blau (löschbar) verwenden. Nicht für die Nutzung mit Konverter geeignet." Die werden ihre Gründe haben, ich kann das nicht nachvollziehen.

Was aber nun eine gänzlich neue Option ist: wegen des Gewindes im Griffstück können erstmals Federn verwendet werden, die nicht von Lamy stammen! Also echte EF-Federn zum Beispiel:
HARO-EF-Feder aus den 50er-Jahren im Lamy Tintenpatronenroller
HARO-EF-Feder aus den 50er-Jahren im Lamy Tintenpatronenroller
Fremde federn.jpg (315.59 KiB) 58 mal betrachtet
Viele Grüße
Fritz
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Pen-Tagon
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Re: Lamy Patronen-Rollerball

Beitrag von Pen-Tagon »

Sehr interessante Details, insbesondere das Schmücken mit fremden Federn. ;)

Wie ich vermutete, Schmidt scheint das Monopol für diese Technik zu haben. Kann es sein, das Lamy das löschbare Blau empfiehlt, weil es gnädig ist, wenn der Stift mal eingetrocknet ist? In meinem Stift, ich glaube der war von Online, ist über eine Patrone türkise Tinte zugeführt worden, die dann eintrocknete. Da ging dann nix mehr.
Gruß
Knut
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