DER Parker "51" Faden
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Re: DER Parker "51" Faden
Grüß Euch im Forum!
Seit gestern besitze ich einen Parker 51 der 2. Generation. Die Kappe trägt die Bezeichnung 1/10 12 ct. R. Gold, Made in England, die Aerometric ist jedoch als Made in USA gekennzeichnet. Gab es diese Variante oder wurde hier eins aus zwei gemacht?
Schönen Start ins Wochenende und besten Gruß - Joachim
Seit gestern besitze ich einen Parker 51 der 2. Generation. Die Kappe trägt die Bezeichnung 1/10 12 ct. R. Gold, Made in England, die Aerometric ist jedoch als Made in USA gekennzeichnet. Gab es diese Variante oder wurde hier eins aus zwei gemacht?
Schönen Start ins Wochenende und besten Gruß - Joachim
Re: DER Parker "51" Faden
eher zweiteres.Scriptorium hat geschrieben: ↑28.03.2025 17:05...Gab es diese Variante oder wurde hier eins aus zwei gemacht?
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Re: DER Parker "51" Faden
Danke, ein später "ANGLO-AMER" sozusagen!
Re: DER Parker "51" Faden
exakt! 
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Re: DER Parker "51" Faden
Wie soll man sich steigern, wenn mit einem Erdbeben angefangen und einem Vulkanausbruch weitergemacht wurde? Geht nicht. Schon klar. Christof, Deine Fotos, mal abgesehen von der Bandbreite Deiner Sammlung, sind die Referenz. Danke! für diesen Faden, der eine ältere, sicher nicht rostige, aber etwas in den Hintergrund gerückte Liebe wieder auffrischt. Ich kann lediglich einen Mk II mit Rolled Gold Cap (USA) beitragen, den ein etwas jüngerer Jotter (GB) begleitet. Die Dauerhaftigkeit des Kunststoff-Tintensacks ist enorm, ebenso die damals in den USA realisierten Fertigungstoleranzen, jedenfalls beim Füller.
Was mich erstaunt: Dass die Innenkappe aus Zelluloid ist. Woraus besteht denn die Muffe, in der der Tintenleiter sitzt?
Was mich erstaunt: Dass die Innenkappe aus Zelluloid ist. Woraus besteht denn die Muffe, in der der Tintenleiter sitzt?
Re: DER Parker "51" Faden
Meinst Du den Tintenkollektor?

Ich denke der wurde aus Plexiglas hergestellt, gedreht und gefräst.
...In diesem Faden geht's nicht in erster Linie um geodynamische Phänomene, sondern darum die Geschichte, die technischen Details und Besonderheiten des Parker "51" aufzuzeigen und festzuhalten. Vieles findet man im Internet und auch das Parker "51" Buch ist eine sehr gute Quelle. Allerdings steht das Buch nicht allen zur Verfügung, und im Internet sind nicht ganz alle Fakten korrekt wiedergegeben... Willkommen ist also jeder Beitrag, der neue und/oder koorekte Fakten beiträgt. Danke für Deinen Beitrag!
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Re: DER Parker "51" Faden
Kollektor! Ja, den meinte ich. Um das Kompliment kommst Du aber trotzdem nicht drumherum
- frei nach der alten Hollywood-Maxime „Beginne mit einem Erdbeben und steigere Dich dann langsam“. Dies ist (für mich) einer der Threads, die das Forum so wahnsinnig appetitanregend machen.
Re: DER Parker "51" Faden
Sind wir nicht alle irgendwie auch Kollektoren?
Re: DER Parker "51" Faden
Nur eine Theorie: Zelluloid ist weicher und hinterlässt weniger Spuren auf dem Griffstück.
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Re: DER Parker "51" Faden
Als bescheidenen Beitrag hier ein recht früher Aerometric-„51“ in seiner Originalschachtel aus dem ersten Quartal 1949. Er ist unbenutzt. Auf den Bildern kaum zu erkennen: Das Forest Green. Es steht in waghalsigem Kontrast zum hansaplastfarbenen Polster, auf welches der Stift gebettet ist.
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Re: DER Parker "51" Faden
Ich habe jetzt endlich auch einen.
Einen amerikanischen "51" mit breitem Kappenband aus dem dritten Quartal 1948.
Auf dem Penfest entdeckt
Einen amerikanischen "51" mit breitem Kappenband aus dem dritten Quartal 1948.
Auf dem Penfest entdeckt
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Re: DER Parker "51" Faden
Kaum zu glauben, dass man hierzuland Parker „51“ noch in Grabbelkisten auf dem Flohmarkt findet. Aber heute war so ein Tag, wider alle Erwartung, denn die Berliner Flohmärkte qollen aufgrund des sog. Kaiserwetters über. Ich war mir im ersten Moment gar nicht sicher, ob es bei diesem grauen Füller nicht um ein indisches Exemplar handelt, denn ich erwartete nicht, bei einem „51“er eine Blindkappe abschrauben zu können. Außerdem trägt der Stift eine mit brachialer Technik aufgebrachte „Gravur“. Die Anführungszeichen deshalb, weil es sich um eine Prägung handelt. Ein gewisser Gary H. Aron ließ sie im dritten Quartal1946 anbringen, als stolzer Besitzer eines Mk I, also noch mit Vacumatic Füllsystem.
Er (der Füller, nicht der Gary) ist noch im Fundzustand. Frage an die, die sich auskennen: Wie bekomme ich ihn zerlegt? Auseinanderschraubenwollen zwischen Griffstück und Korpus führte noch nicht zum Erfolg.
Er (der Füller, nicht der Gary) ist noch im Fundzustand. Frage an die, die sich auskennen: Wie bekomme ich ihn zerlegt? Auseinanderschraubenwollen zwischen Griffstück und Korpus führte noch nicht zum Erfolg.
Re: DER Parker "51" Faden
Es gibt diese Tools für den Vacumatic (da ist der Hebel gelb, glaube ich) und für den "51" mit Vacumatic-System. Das Gewinde der Mechanik lässt sich einschrauben, mit Betätigen des Hebels schließt sich dann der Aufnahmering und du kannst die Mechanik rausschrauben.

Bestimmt gibt es aber auch eine Methode ohne Spezialwerkzeug.

Bestimmt gibt es aber auch eine Methode ohne Spezialwerkzeug.
Viele Grüße
Bianka
"Blessed are the cheesemakers!" Monty Python
Bianka
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Re: DER Parker "51" Faden
Obwohl das kein Reparaturfaden ist, rate ich davon ab, die Fülleinheit ohne geeignetes Werkzeug auszubauen. Das Gewinde ist aus eloxiertem Aluminium und geht leicht kaputt mit Zangen oder Ähnlichem. Ich benütze aber ein einfacheres Werkzeug:

Viel wichtiger ist es aber, bei der Reparatur Vorsicht beim Wechsel des Diaphragmas walten zu lassen. Die Pfanne, in welche das Diaphragma mittels eines kleinen Kügelchens (Pellet) befestigt wird ist aus sehr dünnem Zelluloid und kann sehr brüchig sein (wie das Beispiel im Foto zeigt).
PS: was mich an Deinem schönen Flohmarktfund irritiert sind zwei Dinge: erstens, dass die Kappe aus Kanadischer, der Füller aber aus Amerikanischer Produktion stammt. Zweitens die Farbe. dieses Blau kenne ich nicht, oder ist das einfach das Foto?
Das sind alle Farben, die ich kenne:


Viel wichtiger ist es aber, bei der Reparatur Vorsicht beim Wechsel des Diaphragmas walten zu lassen. Die Pfanne, in welche das Diaphragma mittels eines kleinen Kügelchens (Pellet) befestigt wird ist aus sehr dünnem Zelluloid und kann sehr brüchig sein (wie das Beispiel im Foto zeigt).
PS: was mich an Deinem schönen Flohmarktfund irritiert sind zwei Dinge: erstens, dass die Kappe aus Kanadischer, der Füller aber aus Amerikanischer Produktion stammt. Zweitens die Farbe. dieses Blau kenne ich nicht, oder ist das einfach das Foto?
Das sind alle Farben, die ich kenne:

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